Voreilige Steuererhöhungen in Nideggen kontraproduktiv

(PresseBox) (Aachen, ) Die Verwaltung der Gemeinde Nideggen plant für das nächste Jahr eine deutliche Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes. Er soll von 413 auf 430 Prozent steigen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen lehnt den Plan als zuständige Interessenvertreterin der Gewerbetreibenden ab: "Steuererhöhungen schaden der Konjunktur", so Christoph Schönberger, Finanzexperte der Kammer. Die Wirtschaft sei gerade dabei, sich vom Schock des vergangenen Jahres zu erholen. Steuererhöhungen seien in dieser Phase kontraproduktiv, weil sie den beginnenden Aufschwung beeinträchtigen könnten.

Zudem schnüre das Land gerade ein Hilfspaket für die besonders gebeutelten Kommunen. Es sei zu erwarten, dass Nideggen daraus mehr erhalten werde, als von den geplanten Steuererhöhungen. Schönberger bezweifelt, dass die Steuererhöhungen fiskalisch weiter helfen, "da sie angesichts des gewaltigen Schuldenberges wie ein Tropfen auf den heißen Stein verpuffen würden."

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