Viele neue Unternehmen in der Region - auch von Arbeitslosen

IHK Aachen zieht sehr gute Zwischenbilanz

(PresseBox) (Aachen, ) Im ersten Halbjahr 2010 suchten 560 potenzielle Existenzgründer Rat bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen. Das waren 19 Prozent mehr als im Vorjahr. "Bei Existenzgründern festigt sich der Glaube an den wirtschaftlichen Aufschwung. Es ist gut, dass die Selbstständigkeit wieder attraktiver wird", fasst IHK-Geschäftsführer Christoph Schönberger die Halbjahresbilanz des Gründergeschehens zusammen.

Der Servicebereich bildet den Schwerpunkt der Gründungen. Rund 70 Prozent der Gründer steuert den Bereich der Dienstleistungen an, so etwa das Gastgewerbe, Pflegedienste, EDV-Beratungen und andere unternehmensnahe Leistungen. Hier ist meist nur ein geringes Eigenkapital erforderlich, da häufig ohne größere Investitionen gestartet werden kann.

Die IHK hält Gründungen im Hightech-Bereich für besonders ausbaufähig. Hier zählte man im ersten Halbjahr gut 100 Beratungsfälle, etwa ebensoviel wie im Vergleichszeitraum. "Wir brauchen aber deutlich mehr Gründungen in diesem Bereich, denn diese Unternehmen erneuern die Wirtschaftsstruktur und schaffen langfristig viele Arbeitsplätze", stellt Schönberger fest. Ein Haupthindernis für Gründer sind nach IHK-Analysen unzureichende Finanzierungsmöglichkeiten. Deshalb appelliert er an die Politik: "Soll die Unternehmenslandschaft nicht austrocknen, müssen im Wettbewerb um die besten Köpfe die finanziellen Instrumente für Gründungen deutlich verbessert werden."

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