DTV-Verkehrsconsult aus Aachen bundesweit für Innovation ausgezeichnet

DIHK und "impulse" prämieren die Gewinner des Wettbewerbs "Potenzial Innovation"

(PresseBox) (Aachen, ) Neuer Langzeitenergiespeicher, elektronisches Verkehrsmonitoring, EDVgesteuerte Kunden-Terminplanung - Unternehmen gehen hierzulande nicht die Ideen aus. Das ist das Fazit von "Potenzial Innovation", dem gemeinsamen Wettbewerb von Deutschem Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und Wirtschaftsmagazin "impulse". Gesucht wurden die zehn "spannendsten" Innovationen Deutschlands.

Mehr als 80 Unternehmen aus ganz Deutschland hatten sich beworben. Die Konkurrenz unter den teilnehmenden Firmen war laut Jury groß. Zehn Unternehmen konnten sich durchsetzen. Unter den Gewinnern des Wettbewerbs "Potenzial Innovation" ist auch die Aachener DTV-Verkehrsconsult GmbH. Sie hat eine neue Generation der Verkehrszählung entwickelt. Durch Leitpfostenzählgeräte können flächendeckend aktuelle Verkehrsdaten zur Verfügung gestellt werden.

"Das ist ein deutliches Signal für die Leistungsfähigkeit unserer Region", so Jürgen Drewes. Der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen lobte das Konzept des jungen Aachener Ingenieurbüros. Es hält enge Kontakte zur RWTH Aachen und ist mit zwölf Mitarbeitern im In- und Ausland tätig. "Solche Beispiele zeigen, wie wichtig es ist, technologieorientierte Gründungen zu unterstützen," fügte Drewes hinzu. Mit über 1.400 Gründungen dieser Art in den letzten 35 Jahren habe sich Aachen als High-Tech-Standort etabliert. 32.100 Arbeitsplätze sind so entstanden. Die IHK unterstützt diese Entwicklung gezielt mit Beratungen, "damit junge Menschen Firmen gründen, in Netzwerke gelangen und der Forschungstransfer vorankommt", ergänzte Drewes.

DIHK-Präsident und Jury-Mitglied Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann nannte die Erfindung der Aachener eine "überfällige Innovation". Es verbessert die bisherige bundesweite manuelle Straßenverkehrszählung, "indem aktuellere und genauere Ergebnisse in wirtschaftlich optimierter Weise ermittelt werden", wie die Jury feststellte.

Im März 2010 hatten die Initiatoren des DIHK-Impulse-Wettbewerbs bundesweit Betriebe dazu aufgerufen, ihre neuen Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen einzureichen. Bedingungen für eine Teilnahme waren unter anderem, dass sie nicht länger als drei Jahre auf dem Markt sind, sich behauptet haben, über ein Alleinstellungsmerkmal und damit einen Wettbewerbsvorsprung verfügen, Kostenvorteile bieten und Arbeitsplätze schaffen.

Die Jury bildeten Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft, darunter Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Geschäftsführung der TRUMPF GmbH + Co. KG, Prof. Dr. Stefanie Heiden, Hauptgeschäftsführerin, Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF) und Prof. Dr. Marion A. Weissenberger-Eibl, Leiterin des Fraunhofer Instituts System- und Innovationsforschung ISI.

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