Bald funkt’s bei RFID! - inconso-Studie zeigt: Viele Unternehmen arbeiten trotz Vorbehalten intensiv auf eine Einführung hin

(PresseBox) (Bad Nauheim, ) Der Einsatz von RFID wird bei der überwiegenden Zahl von Anwendern zunächst noch keine Kostenentlastungen mit sich bringen. Dennoch planen viele Unternehmen die Einführung in den nächsten zwei Jahren. Dies ist eines der Ergebnisse einer detaillierten Studie zum bestehenden und geplanten RFID-Einsatz, die die inconso AG gemeinsam mit der Fachhochschule Giessen-Friedberg durchgeführt und auf der diesjährigen CeMAT vorgestellt hat.

An der Befragung nahmen 83 deutsche Unternehmen teil, 31 % aus dem Bereich des Handels, 52 % Industriebetriebe sowie 17 % Dienstleister. Sie verteilten sich fast gleichmäßig auf die vier Branchen Automobil, Elektrotechnik, Konsumgüter und Lebensmittel, Chemie und Pharma sowie auf Sonstige Branchen.

Erst mit einem flächendeckenden Einsatz, hohem Standardisierungsgrad und Kostendegression bei den RFID-Tags wird sich die Investition auch bei den „First Movern“ auszahlen, die schon jetzt in die neue Identifikationstechnologie investieren. Ihr Vorteil liegt in der weitreichenden Erfahrung, die schon jetzt gesammelt wird, sowie in der Möglichkeit der Einflussnahme auf die Standardisierungs- und Einführungsprozesse: Fast 10 % aller Teilnehmer sind in den entsprechenden Verbänden und Gremien aktiv.

„Notwendig“ oder „Wichtig“ für die Einführung von RFID ist nach Aussage von 96 % der Befragten ein deutlicher Rückgang der erforderlichen Infrastruktur- und Hardware-Stück-Kosten. 85 % sehen Nacharbeitungsbedarf bei den Herstellern. Sie erwarten zunächst eine Erweiterung der Kapazitäten der Tags für die Speicherung zusätzlicher Informationen. Gut 80 % machen die Entscheidung für die Investition von der Verbreitung der Technologie in ihrem unternehmerischen Umfeld abhängig (weltweite, europaweite, branchenweite Durchsetzung). Auch die Klärung von datenschutzrechtlichen und Verbraucherschutzbedenken halten 71 % und
65 % der Befragten für wichtig.

Trotz dieser verbreiteten Vorbehalte haben rund 18 % der Befragten RFID zumindest in Teilbereichen bereits im Einsatz, mehr als die Hälfte plant den Einstieg in die neue Technologie in den nächsten zwei Jahren. 61 % haben Pilotprojekte definiert oder befinden sich im Prozess der Beratung.

Die künftigen Einsatzgebiete für RFID werden überwiegend im Bereich der direkten Warenidentifikation (69 %) und der objektbegleitenden Information zum konkreten Warenstück (55 %) gesehen. Hierbei ist neben dem Ersatz der Barcode-Identifizierung auch die Verbesserung der prozessbegleitenden Sicherheits- und Kontrollmechanismen von ausschlaggebender Bedeutung. Generell erwarten die Befragten über sämtliche genannten Einsatzgebiete hinweg von RFID künftig eine wesentliche Verbesserung der Prozesssicherheit und der warenbegleitenden Information.

Hinweis: Die vollständige Studie ist gegen eine Schutzgebühr von 300,00 € zzgl. MwST. bei der inconso AG erhältlich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: marketing@inconso.de

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