Realtime-Analyse für Red Bull mit SAP HANA

Der Getränkehersteller Red Bull realisierte gemeinsam mit SAP und den IT-Partnern Imtech und Fujitsu das weltweit erste SAP BW-System auf Basis der In-Memory-Technologie SAP HANA

(PresseBox) (Linz, ) Nur 48 Stunden nach "General Availability" stellte Red Bull auf der SAPPHIRE Now 2011 in Madrid seine SAP BW on SAP HANA Installation live vor. Die traditionelle Datenbankschicht unter SAP NetWeaver wurde mit SAP HANA (High Performance Analytic Appliance) ersetzt. Bei dieser neuartigen In-Memory-Datenbank werden Daten im schnellen Hauptspeicher spaltenorientiert vorgehalten und nicht von einer langsameren Festplatte gelesen. Die vollständige Migration der BW-Datenbank in den Arbeitsspeicher erhöht die Geschwindigkeit von Abfragen und das Laden von Daten in SAP NetWeaver enorm. Hunderte Milliarden Datensätze können in Echtzeit ausgewertet werden, somit werden Realtime Reporting, granulare Auswertungen oder Echtzeit-Kalkulationen möglich.

Genau diese Möglichkeiten klangen für Christian Stoxreiter, Leiter Business Applications bei Red Bull, vielversprechend. Das Unternehmen ist mit Niederlassungen in mehr als 160 Ländern weltweit präsent. Ein verzögerungsfreier Zugriff auf neueste Informationen unterschiedlicher Zeitzonen bedeutet daher einen enormen Fortschritt, um fundierte Geschäftsentscheidungen treffen zu können. Das machte es verlockend, die neue In-Memory-Technologie von SAP vom Start weg zu testen. Mit Imtech ICT Austria war außerdem ein Partner mit an Bord, der schon seit vielen Jahren bei Red Bull für einen reibungslosen Betrieb der SAP-Systeme sorgt. Gemeinsam wurde daher in kürzester Zeit der Launch von SAP HANA bei Red Bull geplant und umgesetzt. Eine wesentliche Voraussetzung für den Umstieg auf SAP NetWeaver BW 7.3 erfolgte bereits im letzten Jahr durch die ABAP/JAVA Double-Stack-System-Trennung.

Red Bull, Imtech und Fujitsu: 10 Tage bis zum Live-Betrieb

Bei der Implementierung bewährte sich das von SAP bewusst gewählte Out-of-the-Box-Konzept: SAPA HANA wird als Appliance ausgeliefert, dies garantiert eine rasche Inbetriebnahme ohne Nacharbeiten und einen unmittelbaren Time To Value. Christian Stoxreiter, Leiter Business Applications bei Red Bull, betont: "Der reibungslose Ablauf des Migrationsprojektes hat unsere Entscheidung für HANA bestätigt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Daten können jetzt direkt aus dem Data Store Object gelesen werden. Die Replikation zu SAP Business Warehouse Accelerator (BWA) Indizes ist in jedem Fall nicht mehr notwendig, die Ladung in Infocubes in gewissen Szenarien."

Fujitsu wurde von Red Bull als Partner für die HANA-Appliance ausgewählt. Die unmittelbare Nähe zum Fujitsu-Serverproduktionsstandort in Augsburg war unter anderem ein wichtiger Erfolgsgarant für die rasche Umsetzung des Projektes. Fujitsu lieferte in Rekordzeit aus dem zentralen "Staging Center" in Augsburg die In-Memory-Technologie-Plattform - vorkonfiguriert, mit SAP HANA Software vorinstalliert und getestet, sodass auch von dieser Seite die Implementierung ungemein beschleunigt wurde. "So konnten wir in einer Laufzeit von nur 10 Tagen und Nächten das Projekt realisieren", erzählt Reinhard Jud, Senior Consultant SAP Basis, von Imtech. Die SAP Business Analytic Engine und die performante und für künftige Aufgaben skalierbare Server-Hardware von Fujitsu beschleunigen die Analyse von Geschäftsdaten. Bereits jetzt konnte Red Bull die Größe der Datenbank von 1,5 Terabyte auf rund 300 Gigabyte, also um 80 Prozent reduzieren. Außerdem wurden die Performancezeiten für Extraktion, Transformation und Laden (ETL) gesteigert. Christian Stoxreiter, Leiter Business Applications bei Red Bull, betont: "Wir konnten die Ladezeiten deutlich senken, ein angenehmer Nebeneffekt ist die Reduktion der TCO durch die vereinfachte Landschaft. Wir sehen durch SAP HANA einen deutlichen Schub bei unserer End-to-End-Performance. Der gesamte Prozess läuft rascher und einfacher ab - von den ETL bis hin zum Fachanwender, der eine Abfrage erstellt. Daher sind wir gespannt, wie die Plattform künftig unsere SAP-Landschaft weiter optimiert und vereinfacht."

Workshop zu SAP HANA von Fujitsu und Imtech ICT Austria in Wien

Einen detaillierten Einblick zu SAP HANA gibt Anfang Februar 2012 ein gemeinsamer Workshop von Fujitsu und Imtech ICT Austria in Wien. Versierte Referenten informieren an einem Tag über die wichtigsten Parameter der neuen Datenbank-Technologie und den Impact auf die IT-Infrastruktur. Daneben gibt es natürlich eine Live-Demo und Details zur Case Study mit Red Bull. Nähere Informationen dazu: Andreas Hadacek - andreas.hadacek@imtech.at.

Technische Daten zum Projekt

- SAP BW ABAP Upgrade auf SAP NetWeaver 7.3 SP05
- SAP BW JAVA Upgrade auf SAP NetWeaver 7.3 SP05
- SAP HANA DB v1.5 SP03 Installation auf SUSE Linux 11.1
- Fujitsu PRIMERGY RX600 Server
- Datenbank-Migration auf SAP HANA DB 1.5 SP03

Fujitsu

Fujitsu ist einer der führenden internationalen Anbieter von ITK-basierten Geschäftslösungen. Mit rund 170.000 Mitarbeitern betreut das Unternehmen Kunden in 70 Ländern. Ein weltweites Netzwerk von System- und Services-Experten, hochverlässliche Computer- und Kommunikationsprodukte und modernste Mikroelektronik liefern den Kunden einen echten Mehrwert. Im Geschäftsjahr 2009 (zum 31. März 2010) erzielte Fujitsu Limited (TSE:6702) mit Hauptsitz in Tokio, Japan, einen konsolidierten Jahresumsatz von 4,6 Billionen Yen (50 Milliarden US-Dollar). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.fujitsu.com

Imtech ICT Austria GmbH

Imtech ICT Austria (früher: ILS Gruppe) ist eines der führenden Unternehmen für Enterprise-IT in Österreich und beschäftigt über 300 Mitarbeiter. Hauptgeschäftsbereiche sind IT-Infrastruktur, Logistik Software-Lösungen und Outsourcing. Zu den Kunden zählen Bramac, Bundesrechenzentrum, Card Complete, OMV, Sony DADC Austria, Spar, Statistik Austria und viele andere. Imtech ICT Austria ist Teil des niederländischen Technologie-konzerns Imtech N.V. mit mehr als 26.000 Mitarbeitern weltweit. Imtech betreibt in Österreich, Deutschland und in den Niederlanden Rechenzentren und Netzwerk Operation Centers für internationale Kunden, entwickelt Anwendungssoftware in verschiedenen Bereichen und ist zentraler Partner führender IT-Hersteller wie Fujitsu, IBM, Microsoft, SAP und Cisco. Der Umsatz belief sich 2010 auf 4,5 Mrd. Euro.

www.imtech-ict.at

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