immatics und das National Cancer Institute (NCI) vereinbaren Zusammenarbeit zur Entwicklung von IMA950 gegen Hirnkrebs

Neuer Krebsimpfstoff IMA950 vor Beginn der zweiten klinischen Phase-I-Studie bei Glioblastom, der aggressivsten Form von Gehirntumor

(PresseBox) (Tübingen, ) immatics biotechnologies GmbH, ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Schwerpunkt auf der klinischen Entwicklung fortschrittlicher therapeutischer Impfstoffe zur Krebsbehandlung, gab heute die Unterzeichnung einer Vereinbarung über eine klinische Studie mit dem Center for Cancer Research (CCR) des USamerikanischen National Cancer Institute (NCI) bekannt. Diese Vereinbarung regelt die klinische Entwicklung des therapeutischen Krebsimpfstoffes IMA950 von immatics, dessen Verträglichkeit und Wirksamkeit bei der Behandlung von Glioblastom - der aggressivsten Form von Hirntumoren - untersucht werden soll.

Im Rahmen der Vereinbarung wird das CCR eine Phase-I-Studie von IMA950 finanzieren und leiten, die am National Institutes of Health (NIH) in Bethesda (Maryland), USA, durchgeführt wird. In der Phase-I-Studie werden stabile oder rückfallfreie Glioblastom- Patienten, die zuvor eine Standard-Radiochemotherapie mit Temozolomid durchlaufen haben, mit IMA950 behandelt werden.

Verantwortlicher Studienleiter ist Dr. Howard Fine, der Leiter der Abteilung für Neuroonkologie des National Cancer Institute. immatics wird eng mit dem CCR zusammenarbeiten und außerdem das Produkt für die Studie bereitstellen. Auch das Immunmonitoring der behandelten Patienten wird von immatics durchgeführt.

Im Februar dieses Jahres hat immatics bereits eine Vereinbarung mit Cancer Research UK, einer gemeinnützigen britischen Organisation, über die klinische Entwicklung von IMA950 bei Glioblastom unterzeichnet. In dieser von Cancer Research UK finanzierten Studie werden neu diagnostizierte Patienten mit IMA950 in Verbindung mit Radiochemotherapie behandelt. Im Rahmen der NCI-Studie werden dagegen Patienten nach einer erfolgreichen Radiochemotherapie ausschließlich mit IMA950 behandelt.

Aufgrund der unterschiedlichen Protokolle dieser beiden Studien werden komplementäre Daten erwartet, die die unterschiedliche klinische Situation der Glioblastom-Patienten widerspiegeln.

Paul Higham, CEO von immatics, erklärte: "Wir freuen uns, bei der Entwicklung unseres dritten therapeutischen Impfstoffes IMA950 mit einer so renommierten Institution wie dem National Cancer Institute zusammenarbeiten zu können. Die Tatsache, dass wir für die Weiterführung von IMA950 in die klinische Entwicklung zwei so angesehene Partner finden konnten, zeigt, wie groß das Interesse an den neuartigen therapeutischen Impfstoffen von immatics ist und wie dringend eine stark verbesserte Behandlungsmöglichkeit für Glioblastom gefunden werden muss. Wir freuen uns darauf, IMA950 zusammen mit dem NCI weiterzuentwickeln und zu erforschen, wie dieser Impfstoff zu einer Linderung dieser schweren Krankheit beitragen kann."

Über IMA950

IMA950 ist ein therapeutischer Krebsimpfstoff, der mit immatics eigener XPRESIDENT(TM) -Technologie entwickelt wurde. Er besteht aus elf sogenannten tumorassoziierten Peptiden (TUMAPs), die von der immatics-Plattform anhand der natürlichen Präsentation in Tumorgewebe, der Überexpression in Tumorzellen im Vergleich zu gesundem Gewebe, der Immunogenität und ihrer Bedeutung für die Tumorfunktion ausgewählt wurden. Dieser einzigartige Ansatz - durch rationales Design entwickelte therapeutische Impfstoffe, die eine Kombination aus mehreren relevanten tumorassoziierten Peptiden darstellen - ist das Herzstück aller klinischen Programme von immatics.

Über NCI

Das USamerikanische National Cancer Institute (NCI) gehört zu den National Institutes of Health (NIH). Bei den NIH handelt es sich um eine der elf Behörden, die zusammen das Department of Health and Human Services (HHS) bilden. Das NCI ist das wichtigste Krebsforschungs- und ausbildungszentrum auf nationaler Ebene. Es koordiniert das National Cancer Program, das Vorhaben in den Bereichen Forschung, Ausbildung, gesundheitliche Aufklärung und andere Programme zur Erforschung, Diagnose, Vorbeugung und Behandlung von Krebs sowie zur Krebsrehabilitation und Folgebetreuung von Krebspatienten und deren Familien durchführt und fördert.

immatics biotechnologies GmbH

immatics biotechnologies ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit Schwerpunkt auf der rationalen Entwicklung und klinischen Erforschung von neuen therapeutischen Impfstoffen zur Krebsbehandlung. Mit IMA901, dem am weitesten entwickelten Produkt von immatics, wurde kürzlich eine Phase-II-Studie zur Behandlung von Nierenzellkrebs abgeschlossen. Zudem umfasst die Pipeline von immatics IMA910 gegen Darmkrebs (derzeit in Phase II) sowie IMA950 gegen Hirnkrebs.

Mit der immatics-Technologieplattform lassen sich rasch spezifische therapeutische Krebsimpfstoffe generieren, die auf mehreren tumorassoziierten Peptiden (TUMAPs) beruhen und die das Immunsystem gezielt gegen Krebszellen stimulieren können. Die Impfstoffe aus solchen Peptiden, deren natürliche Präsentation in echtem Tumorgewebe nachgewiesen ist, bieten die Chance auf eine höhere Wirksamkeit als vorhandene Ansätze für Krebsimpfstoffe.

immatics hat seinen Sitz in Tübingen und München und konnte in zwei Finanzierungsrunden über 54 Millionen Euro Wagniskapital aufnehmen.

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