immatics biotechnologies stellt nächste Generation der XPRESIDENT(TM) -Plattform vor

Direkte Quantifizierung der Peptide bietet neue Möglichkeiten zur Identifizierung von Antigenen

(PresseBox) (Tübingen, ) immatics biotechnologies stellte heute die nächste Generation der Technologieplattform XPRESIDENT(TM) zur Identifizierung von Antigenen vor. Diese wichtige Weiterentwicklung ermöglicht dem Unternehmen erstmals, tumorassoziierte Peptide (TUMAPs) direkt zu quantifizieren. TUMAPs werden an der Oberfläche von Tumorzellen präsentiert und unterscheiden sich von Peptiden aus gesundem Gewebe. Die verbesserte Version von XPRESIDENT(TM) ermöglicht die Identifizierung neuer Antigene, die nicht mit klassischen Ansätzen entdeckt werden können.

XPRESIDENT(TM) kombiniert Massenspektrometrie, Genomforschung, Biochemie und Immunologie und hat seine Leistungsfähigkeit bereits bei der Entdeckung mehrerer Krebs-Impfstoffe unter Beweis gestellt. Diese Impfstoffe befinden sich derzeit in klinischer (IMA901, IMA910) bzw. präklinischer (IMA950) Entwicklung. Dr. Toni Weinschenk, Mitgründer und Head of Discovery der Firma, stellte die Plattform erstmals 2002 vor. Seither wurde sie kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert.

Ihre Kapazität hat sich mittlerweile um mehr als das Zehnfache erhöht und die Empfindlichkeit bewegt sich im femtomolaren Bereich. Die Verbindung aus höherer Kapazität und direkter Quantifizierung bietet immatics neue und einzigartige Möglichkeiten zur noch schnelleren Identifizierung und Selektion von Antigenen und Peptiden. Damit kann das Unternehmen Impfstoff-Kandidaten zur Behandlung eines breiten Spektrums von Krebserkrankungen mit bisher unerreichter Geschwindigkeit validieren und für die klinische Entwicklung vorbereiten.

"Mit der verbesserten XPRESIDENT(TM) -Technologie können wir unabhängig von konventionellen Methoden gänzlich neue Antigene identifizieren. Auf dem Weg zur Entwicklung neuer Wirkstoffe bringt uns das einen entscheidenden Schritt weiter", so Dr. Harpreet Singh, Chief Scientific Officer von immatics.

Paul Higham, Chief Executive Officer des Unternehmens, fügte hinzu: "Mit Vollendung der neuen Version unserer XPRESIDENT(TM) -Technologieplattform sind wir noch besser in der Lage, tumor-spezifische Antigene und Peptide zu identifizieren. immatics und unsere Partner können die neu gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um bessere, zielgenauere Immuntherapien gegen Krebs zu entwickeln."

Darüber hinaus wurde die Qualität des Immunmonitorings bei immatics entscheidend verbessert. In den vergangenen zwei Jahren hat die Firma eine hochmoderne Abteilung für Immunmonitoring eingerichtet, in der Immunantworten zentral und nach einem standardisierten Verfahren ausgewertet werden. Sie stammen von Patienten aus ganz Europa, die mit Krebsvakzinen behandelt wurden. Die Abteilung kann zudem Immunmonitoring- und Biomarkerdaten auch für fortgeschrittene klinische Studien bereitstellen.

Über XPRESIDENT(TM)

Ihre hohe Empfindlichkeit (bis in den femtomolaren Bereich) macht die XPRESIDENT(TM) - Technologieplattform so einzigartig: Sie kann TUMAPs deshalb direkt aus primärem Tumorgewebe identifizieren. Die von XPRESIDENT(TM) identifizierten TUMAPs werden also nachgewiesenermaßen von echten menschlichen Tumoren präsentiert. Darin liegt ein großer Vorteil gegenüber der Arbeit mit menschlichen Zelllinien. Denn diese unterscheiden sich hinsichtlich der Antigenexpression, -prozessierung und - präsentation oft signifikant von echten Tumorzellen.

immatics biotechnologies GmbH

immatics biotechnologies ist ein unabhängiges biopharmazeutisches Unternehmen, das aktive Immuntherapien gegen Krebs entwickelt. Die therapeutischen Impfstoffe von immatics basieren auf Kombinationen mehrerer tumor-assoziierter Peptide (TUMAPs), die das Immunsystem gezielt gegen Krebszellen stimulieren. Die am weitesten entwickelten Produktkandidaten - IMA901 zur Behandlung von Nierenzellkrebs sowie IMA910 gegen Darmkrebs - werden zurzeit in internationalen klinischen Phase II-Studien erprobt. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen konnte in zwei Finanzierungsrunden Investitionen über 54 Millionen Euro Wagniskapital verzeichnen und beschäftigt an den Standorten Tübingen und München über 65 Mitarbeiter.

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