Regulatorischer Rahmen für Netzausbau muss stimmen

7. Deutscher Regulierungskongress / 29. und 30. September 2010, Pullmann Berlin Schweizerhof, Berlin

(PresseBox) (Berlin/Düsseldorf, ) In Vorbereitung auf die Umsetzung des dritten Energiebinnenmarktpakets hat der Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber Entso-E den Zehn-Jahresplan für den europäischen Netzausbau vorgelegt. Die Integration der erneuerbaren Energien sowie die Zusammenführung der nationalen Netze erforderte erhebliche Investitionen in die europäischen Netze. Insgesamt müssen mehr als 42.000 Kilometer Übertragungsnetze neu gebaut oder saniert werden, so Entso-E. Der Ausbau mache eine stärkere europäische Regulierung und einheitlichere Genehmigungsverfahren nötig. Angesichts eines Investitionsbedarfs von 23 bis 28 Milliarden Euro in den kommenden fünf Jahren, müssten die regulatorischen Bedingungen in der EU stabil bleiben, um die Attraktivität der Netzinvestitionen nicht zu gefährden.

Auf dem 7. Deutschen Regulierungskongress (29. und 30. September 2010, Berlin) diskutieren renommierte Regulierungsexperten über die Auswirkungen des dritten Energiebinnenmarktpaktes auf die deutsche und europäische Regulierung und die notwendigen Netzinvestitionen. Neben den aktuellen politischen Fragen um die anstehende Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) zur Umsetzung der EU-Vorgaben in Deutschland, werden die Herausforderungen in der Praxis der Anreizregulierung und der Innovationsbedarf der Strom- und Gasnetze erläutert. In zwei parallelen Vortragsreihen werden die Regulierung im Messwesen und im Gasmarkt vertiefend diskutiert.

Der Präsident der Bundesnetzagentur (BNetzA) Matthias Kurth zieht eine Bilanz über die bisherigen Regulierungsergebnisse und erläutert die Anforderungen an intelligente Marktmodelle für Strom und Gas. Als Vertreter der EU-Kommission geht Lukas Repa auf die Rolle der ab März 2011 aktiven europäischen Regulierungsstelle ACER sowie der Verbände der europäischen Übertragungsnetzbetreiber ENTSO-E und ENTSO-G für die Entwicklung grenzüberschreitender Strom- und Gasnetze ein. Nach der Präsentation der bis dahin bekannten Eckpunkte der EnWG-Novelle diskutieren Dr. Christof Bauer (VIK Verband der industriellen Energie- und Kraftwirtschaft und Evonik Degussa), Dr. Arndt Meyer (N-ERGIE Netz), Ulrich Ronnacker (E.ON Gastransport) sowie Manfred Ungemach (White & Case) und Dr. Bernd-Michael Zinow (EnBW Energie Baden-Württemberg) über die anstehenden Veränderungen in der deutschen Regulierung. Wie die Netze weiterhin ökonomisch und effizient betrieben, modernisiert und ausgebaut werden können, stellt unter anderen Dr. Erik Landeck (Vattenfall Europe Distribution Berlin und Vattenfall Europe Distribution Hamburg) vor. Am Beispiel von Großbritannien zeigt Chris Watts (Ofgem Office of the gas and electricity markets) die Erfahrungen mit der Anreizregulierung auf dem britischen Markt auf und erläutert die Auswirkungen auf Netzinvestitionen.

Weitere Themen des seit Beginn der Energiemarkt-Regulierung etablierten Deutschen Regulierungskongresses von EUROFORUM Deutschland sind die Entwicklung intelligenter Netze und der zurzeit geführte Wettbewerb um Konzessionen.

Das vollständige Programm finden Sie unter: http://www.regulierungskongress.de

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