ISO 26262 - neuer Sicherheitsstandard mit Innovationsspielräumen

2. EUROFORUM-Konferenz "ISO 26262" / 27. und 28. September 2010, Millennium Hotel & Ressort, Stuttgart

(PresseBox) (Stuttgart/Düsseldorf, ) Die ISO 26262 (Functional Safety - Road vehicles) wird nach der geplanten Veröffentlichung Mitte 2011 die Norm zur funktionalen Sicherheit von Straßenfahrzeugen IEC 61508 für die Automobilindustrie ablösen. Da die neue Norm unter Beteiligung der Automobilindustrie entworfen wurde, berücksichtigt sie viel stärker branchenspezifische Anforderungen und läßt Innovationsspielräume bei elektrischen und elektronischen Systemen in Pkws zu. Der Entwurf der neuen Norm (Draft International Standard DIS) liegt seit über 12 Monaten vor und gibt Entwicklern, Juristen und dem Management die Möglichkeit, sich auf die neuen Sicherheitsstandards einzustellen und ihre Produkte darauf abzustimmen.

Die 2. EUROFORUM-Konferenz "ISO 26262" (27. und 28. September 2010, Stuttgart) greift den aktuellen Stand der Normierung des neuen Standards zur funktionalen Sicherheit von Straßenfahrzeugen auf und stellt erste Praxiserfahrungen bei der Umsetzung vor. "ISO 2626 stellt eine große Herausforderung für die ganze Automobilindustrie dar. Es ist jedoch die sichere Basis für zukünftige Fahrzeuginnovationen", stellt Hans-Leo Ross (Continental Automotive) fest. Er geht auf den weiteren Fahrplan der ISO 26262 ein und zeigt notwendige Prozessverbesserungen und Methodenentwicklungen zur funktionalen Sicherheit auf.

Die Auswirkungen der neuen Norm auf die Unfallforschung und die haftungsrechtlichen Folgen erläutern Experten des Automobilzulieferers Robert Bosch GmbH. Auf die methodischen Ansätze geht unter anderen Dr. Jürgen Schwarz (Daimler AG) ein. Die neue Norm betrifft die unterschiedlichsten Bereiche von der Entwicklung der Hard- und Software über die Integration in AUTOSAR bis hin zur Qualifizierung von Werkzeugen. Über ihre Erfahrungen mit der Norm-Umsetzung in diesen Bereichen berichten weitere Experten aus dem Fahrzeugbau und der Elektronik-Industrie. Martin Conrads (AUDI AG) schaut über den Tellerrand der ISO 26262 hinaus und gibt einen Ausblick auf das Normungsprojekt ISO 39001 ("Road Traffic Safety Management"), durch das die Straßenverkehrssicherheit weiter verbessert werden soll. Diese Norm soll ebenfalls 2011 durch ihre Veröffentlichung verbindlich werden.

Das vollständige Programm finden Sie unter: http://www.euroforum.de/pr-iso26262

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