"Die deutsche Automobilindustrie hat gute Karten"

Renschler beim IHK-Netzwerk Automotive

(PresseBox) (Reutlingen, ) Die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftkrise auf die Automobilindustrie und die Zulieferbetriebe diskutierten die Mitglieder des IHK-Netzwerks Automotive. Gast des Treffens in der Hochschule Reutlingen: Andreas Renschler, Vorstandsmitglied der Daimler AG und Leiter des Geschäftsfeldes Daimler Trucks.

Die Automobilindustrie und ihre Zulieferer stehen unter Druck: Weltweite Rezession, Technologiewandel und ein verschärfter globaler Wettbewerb durch neue Anbieter sind drei der größten Herausforderungen. "Die Krise ist aber auch eine Kraft der Erneuerung", sagte Renschler vor den 36 Geschäftsführern und Vorständen, die sich im IHK-Netzwerk Automotive zusammengeschlossen haben. Aus Sicht der Daimler AG stehen strategisch aktuell drei Punkte im Vordergrund: "Expansion in Wachstumsmärkte, Innovation bei Antriebstechnologien und Geschäftsmodellen sowie Kooperation am Standort Deutschland", erläuterte Renschler.

Bevorstehende Technologie-Wende

Die schwierige Lage hat die Branche insgesamt im Griff. Kurzfristig werden in vielen Unternehmen der Branche die Produktion angepasst und Sparprogramme aufgelegt. "Der Druck auf die Firmen ist enorm. Viele Unternehmen überprüfen daher ihre Absatzmärkte und Geschäftsmodelle", sagte Dr. Wolfgang Epp, Hauptgeschäftsführer der IHK Reutlingen. "Gerade in der jetzigen Situation bewährt sich daher der Austausch im IHK-Netzwerk." Eine Einschätzung, die auch Professor Dr. Peter Niess, Gründungsmitglied des IHK-Netzwerks und Präsident der Hochschule Reutlingen, teilte. "Der starke Mittelstand bleibt Rückgrat des Standortes Neckar-Alb. Die vielen hochspezialisierten Unternehmen bilden ein großes Reservoir an Know-how, dem wir uns auch als Hochschule intensiv widmen."

Krise überwinden

Wie kann die Krise insgesamt überwunden werden? Der Gast aus Stuttgart konnte Optimismus verbreiten: "Die Automobil-Industrie ist der Graviationskern eines weit über uns hinausgehenden Umbruchs: Wir sind Ausgangs- und nicht Endpunkt der bevorstehenden Technologie-Wende", sagte Renschler. "Die deutsche Automobilindustrie hat gute Karten, in diesem Prozess zu den Gewinnern zu zählen."

IHK-Service

Fragen zur Sitzung des IHK-Netzwerks Automotive beantwortet Dr. Markus Nawroth, Leiter Volkswirtschaft und Regionale Wirtschaftspolitik, unter Telefon +49 (7121) 201-185 oder E-Mail nawroth@reutlingen.ihk.de.

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