HK-Jahresempfang setzt Zeichen für Aufschwung

(PresseBox) (Lüneburg, ) Mehr als 450 Gäste lockte der IHK-Jahresempfang am Dienstag in den Heide-Park Soltau. Schon in seiner Begrüßung stimmte IHK-Präsident Eberhard Manzke die Besucher auf Optimismus ein: "Die Stimmung der Wirtschaft ist heute besser als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Sie ist auch in unserer Region auf Wachstumskurs. Der Aufschwung trägt sich mehr und mehr selbst."

Die Lage in Wirtschaft und Gesellschaft ist weit besser als die Stimmung. Diese Botschaft zog sich wie ein roter Faden durch alle Redebeiträge. "Wenn wir kein Licht am Ende des Tunnels sehen, könnte es daran liegen, dass es im Tunnel so hell ist", überspitzte Gabriele Fischer, Chefredakteurin des Magazins 'brand eins'. Zwar redeten alle von Krise, doch der Einzelne merke davon kaum etwas. Ohnehin sei das Managen schwieriger Bedingungen Unternehmeralltag, was sie mit ihren persönlichen Erfahrungen aus zehn Jahren an der Spitze des Magazins überaus lebendig darstellte. So lange der Unternehmer nicht die Interessen seiner Kunden aus den Augen verliere, habe er immer gute Chancen auf Erfolg.

Aygül Özkan, Niedersachsens neue Sozialministerin, hatte die aktuellen Arbeitsmarktdaten für Niedersachsen mitgebracht. Denen zu Folge liegt die Zahl der Arbeitslosen im Land mit 310.000 deutlich unter den zuvor für Mai befürchteten 330.000. Sie forderte die Unternehmer auf, mit ihren Anstrengungen in der Berufsausbildung nicht nachzulassen. "Der doppelte Abiturjahrgang ist die letzte Tankstelle vor dem demografischen Wandel", warb die Ministerin. In Anbetracht des drohenden Fachkräftemangels würden noch immer zu viele Leistungspotenziale der in Deutschland lebenden Migranten verschenkt, weil deren Bildungsabschlüsse hier nicht anerkannt würden. Dies könne sich in Zukunft kein Staat mehr leisten.

Warum sich Deutschland in der Krise besser als die meisten anderen Länder geschlagen habe, begründete Manzke mit der starken Rolle kleiner und mittelständischer Unternehmen: "Der Deutsche Mittelstand ist und bleibt das Kraftwerk unserer Wirtschaft. Allein zwischen 2006 und 2008 konnten 890.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Über 83 Prozent der Auszubildenden werden in familiärgeprägten mittelständischen Betrieben ausgebildet und sind die Basis für die Stabilität der deutschen Wirtschaft."

Bild (v.l.n.r.): Gabriele Fischer, Chefredakteurin des Wirtschaftsmagazins 'brand eins' Aygül Özkan, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration Michael Zeinert, IHK-Hauptgeschäftsführer Eberhard Manzke, IHK-Präsident (Foto: IHK)

IHK Lüneburg-Wolfsburg

Die IHK Lüneburg-Wolfsburg vertritt die Interessen von über 60.000 gewerblichen Unternehmen gegenüber Politik und Verwaltung. Die rund 100 Beschäftigten der IHK arbeiten gemeinsam mit über 2.500 ehrenamtlich in der IHK Engagierten für die Zukunftsfähigkeit unserer Region.

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