Weitere Bildungspartnerschaft: Firma Continental und Realschule am Salinensee kooperieren

(PresseBox) (Villingen-Schwenningen, ) Technische Fachkräfte sind jetzt schon rar. Demographiebedingt wird die Zahl der Bewerber auf Ausbildungsplätze zukünftig zurückgehen. Hinzu kommt, dass der ungebrochenen Ausbildungsbereitschaft der Betriebe Schulabgänger gegenüber stehen, von denen rund 40 Prozent keinen konkreten Ausbildungswunsch haben.

Die Firma Continental Automotive GmbH, größter Ausbildungsbetrieb in Villingen-Schwenningen, und die Realschule am Salinensee in Bad Dürrheim haben deshalb einen Kooperationsvertrag unterschrieben, in dem eine möglichst langfristige Zusammenarbeit vereinbart wurde, um den Erfahrungsaustausch zu optimieren und den Schulabgängern einen realistischen Überblick über die guten Berufschancen in der Industrie zu ermöglichen.

"Bislang konnte die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg 60 regionale Unternehmen und Schulen zu einer solchen Bildungspartnerschaft zusammenbringen", sagt IHK-Bildungsberater Alexander Fritz. "Die Partnerschaftsvereinbarung bringt einen effektiven Nutzen sowohl für Schüler, die Schule und für die Unternehmen", so Fritz. Einer solchen Zusammenarbeit komme angesichts des zukünftigen Fachkräftemangels eine große Bedeutung zu. "Die Partnerschaft ist wichtig für uns. Damit kann die Ausbildungsreife und Berufsorientierung der Schüler verbessert und auch die Technikorientierung gefördert werden", so Realschuldirektor Frank Müller. Konkret geplant seien Praktika für Schüler und Lehrer in den Unternehmen, Betriebsbesuche, aber auch, dass Unternehmer ihre betriebliche Welt den Schülern näher bringen.

Durch die Partnerschaftsvereinbarung wird der Grundstein für eine kontinuierliche, langfristige Zusammenarbeit gelegt", zeigt sich Gerd Doser, Ausbildungsleiter der Firma Continental zufrieden. Sie soll den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Ausbildern und Lehrkräften fördern, damit die Schüler so noch besser auf eine passende Berufsentscheidung, Ausbildung und Arbeitswelt vorbereitet werden können. Dem Ausbildungsbetrieb wird durch die Partnerschaft ermöglicht, interessierten Schülern Ausbildungsperspektiven aufzuzeigen und ihre Ausbildungsreife zu fördern.

Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg unterstützt diese Partnerschaft durch Information und Beratung. Sie vertritt die Interessen der Wirtschaft der Region und setzt sich dafür ein, dass Schulabgänger über die erforderlichen Qualifikationen verfügen, auf denen die Betriebe die berufliche Ausbildung aufbauen können. Weitere Informationen über die Bildungspartnerschaften in den IHK-Webseiten unter www.schwarzwald-baar-heuberg.ihk.de in der Rubrik Berufliche Ausbildung.

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