Schüler- und Juniorfirmen Beratungsstelle der IHK informiert Jugendliche und Lehrkräfte

Neues Internetportal für Schülerfirmen

(PresseBox) (Villingen-Schwenningen, ) Was ist überhaupt eine Schülerfirma? Braucht man Startkapital? Oder genügt eine geniale Idee? Kann man damit Geld verdienen? Was bringt der ganze Stress? Und wo kann man lernen, eine Schülerfirma zu gründen? Antworten auf häufig gestellte Fragen liefert das neue Internetportal der Schüler- und Juniorfirmen Beratungsstelle unter der Adresse www.sjf-beratungsstelle.de.

Die Schüler- und Juniorfirmen Beratungsstelle ist eine Einrichtung der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg für Jugendliche, Lehrkräfte, Jugendbetreuer und Eltern. Das Informations- und Beratungsangebot richtet sich vorwiegend an Schulen und Jugendliche in Baden-Württemberg.

Die IHK will mit der Beratungsstelle und dem neuen Internetportal dazu beitragen, das Interesse am Unternehmertum zu wecken und die Zahl der Existenzgründungen langfristig wieder zu steigern. Derzeit haben immer weniger junge Menschen den Mut, sich beruflich selbstständig zu machen oder in die Fußstapfen eines altershalber ausscheidenden Unternehmers zu treten. Ohne mutige und neue Existenzgründungen verliert der Wirtschaftsstandort Deutschland jedoch seinen Nährboden, so die IHK.

Wer die Idee hat, in der Schulklasse oder zusammen mit Freunden das erste Unternehmen seines Lebens zu gründen, findet auf den Internetseiten alle Hilfen für den Einstieg, Kontakte und Tipps. Im Download-Bereich bietet die Beratungsstelle eine Reihe von Vorlagen, Mustern und Checklisten rund um Firmengründung und Startkapital, Buchhaltung und Geschäftsführung an.

Damit der Schritt zur Selbstständigkeit später leichter fällt, können Jugendliche in Schüler- und Juniorfirmen üben, ein florierendes Unternehmen aufzubauen oder eine Dienstleistungs- bzw. Produktidee auf den Markt zu bringen. Dabei lernen sie nicht nur die Betriebswirtschaft und das kaufmännische Denken auf praktische Weise kennen. Sie erfahren, wie ein Team eine gemeinsame Sache voranbringen kann oder was bei einer Existenzgründung alles schief gehen kann. Zahlreiche Schüler- und Juniorfirmen sind bereits in Projektwochen, als Beitrag zu Schülerwettbewerben, aus einem konkreten Bedürfnis heraus oder auf Initiative von Lehrkräften entstanden. Ein Verzeichnis bekannter Schülerfirmen findet sich ebenfalls auf den Internetseiten der Beratungsstelle.

Eine Rubrik für Lehrer zeigt, welchen pädagogischen Gewinn man mit der Gründung einer Schülerfirma erzielen kann. "Der Gewinn entsteht vor allem dann, wenn die Rahmenbedingungen so gesteckt sind, dass die Jugendlichen tatsächlich in alle Prozesse der Firmengründung und des laufenden Geschäftsbetrieb aktiv eingebunden sind", erläutert Melanie John, Leiterin der Beratungsstelle bei der IHK.

Die Experten der IHK führen mit interessierten Gruppen und Betreuern grundlegende Workshops durch. Informationen dazu gibt es ebenfalls auf dem Internetportal. Businessplan, Buchführung, Marketing und Projektmanagement bilden die Schwerpunkte der aktuell angebotenen Workshops für Schülerfirmen. Eine Erweiterung des Angebotes ist bereits für das kommende Schuljahr vorgesehen. Jugendliche können über die Beratungsstelle auf das gesamte Knowhow der IHKs rund um die Existenzgründung zugreifen.

Ebenfalls im Programm ist das Simulationsspiel Chance der Freiburger ZukunftsWerkstatt Handwerk. Die Beratungsstelle bietet Einführungsworkshops zum Simulationsspiel an. Mit Chance lernt man die komplette Organisation eines Kleinbetriebs mit all seinen Geschäftsabläufen kennen.

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