Pro Gäubahn: Initiative der Wirtschaftsorganisation findet großen Zuspruch - IHK-Präsident Dieter Teufel zuversichtlich

(PresseBox) (Villingen-Schwenningen, ) In diesem Mai hatte eine Gruppe von Wirtschaftsorganisationen ihre "Petition Gäubahn" an Bahnchef Rüdiger Grube und Verkehrsminister Peter Ramsauer übergeben und um deren Unterstützung für das Bahnprojekt gebeten. Wie die Reaktionen zeigen, findet die Petition großen Zuspruch sowohl in Berlin, Stuttgart als auch in Zürich.

Der Präsident der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Dieter Teufel, der für die Wirtschaftsorganisationen die Initiative ergriffen hatte, ist deshalb zuversichtlich, dass das Signal für den Ausbau nun auf Grün steht. "Nur eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur sichert den Standort und Arbeitsplätze und ermöglicht es den Unternehmen, im zunehmenden internationalen Wettbewerb zu bestehen. Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg wird sich deshalb auch weiterhin stark für das Bahnprojekt einsetzen", sagte Dieter Teufel. Der Initiative gehören die Industrie- und Handelskammern Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Nordschwarzwald, Reutlingen, Hochrhein Bodensee sowie das deutschschweizerische Netzwerk "Wirtschaft am Hochrhein" an.

In seiner Antwort unterstrich Bahnchef Rüdiger Grube die verkehrliche Bedeutung des internationalen Korridors der Gäubahn und machte deutlich, dass er ebenfalls für den Ausbau eintrete. "Weiterhin baue ich auf die Unterstützung der Wirtschaft, dass wir den Ausbau der Gäubahn schnellstmöglich in Angriff nehmen können", betonte der Bahnchef. Auch im Bundesverkehrsministerium in Berlin wird die Bedeutung des Ausbaus anerkennt. Denn mit dem Nachweis des volkswirtschaftlichen Nutzens sei eine der notwendigen Voraussetzungen zur Realisierung des Gäubahnausbaus erfüllt. Allerdings würden nach der derzeitigen Haushaltsplanung in den nächsten Jahren nur wenige Neubaubeginne von Projekten und Teilvorhaben möglich sein.

"Das Land wird sich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Maßnahme in den Investitionsrahmenplan des Bundes ab 2010 aufgenommen wird", sagte Ministerpräsident Stefan Mappus. Der Investitionsrahmenplan stellt die Finanzmittel für die in den nächsten fünf Jahren anstehenden Verkehrsprojekte bereit. "Der vorgesehene Ausbau der Gäubahn erfährt die volle Unterstützung des Landes Baden-Württemberg", unterstrich auch Verkehrsministerin Tanja Gönner. "In meinen Augen ist die Gäubahn eine der wichtigsten Zugstrecken im Land", so Gönner weiter. Im gleichen Atemzug betont sie die überaus konstruktive Zusammenarbeit mit der Bahn.

Die Verbindung der beiden Metropolräume Stuttgart und Zürich ist auch für die Schweiz und insbesondere für den Kanton Zürich von großer Bedeutung, betonte der Schweizer Regierungsrat Ernst Stocker. Aus eben diesem Grund habe auch der Kanton Schaffhausen signalisiert, einen Interessenbeitrag zu leisten.

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