IHK diskutiert mit Zulieferern: Automobilindustrie bleibt Wachstumsbranche

Innovation und Bildung entscheidende Wettbewerbsfaktoren

(PresseBox) (Villingen-Schwenningen, ) Die Wirtschaftskrise trifft die Automobilzulieferer in besonderer Weise. Grund für die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, die regionalen Vertreter der Branche an einen Tisch zu bringen, um mit ihnen über die Lage der Zulieferer zu diskutieren und auszuloten, welche Hilfe die Unternehmen am dringendsten benötigen. "Statt in den Wettbewerb der düstersten Prognosen einzustimmen, ist es wichtiger, den Blick nach vorne zu richten und zu schauen, was man tun kann"; erläuterte IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez das Ziel der Veranstaltung.

Dass man etwas tun kann, unterstrich der Unternehmensberater und Automobilexperte Peter Fuß in seinem Impulsvortrag zum Thema "Die Automobilindustrie im Umbruch". Sein überraschendes Fazit vor den rund 60 Unternehmensvertretern: Die Krise biete eine große Chance zur Konsolidierung des Marktes, der in der Vergangenheit gigantische Überkapazitäten aufgebaut habe. Die Automobilindustrie bleibe eine Wachstumsbranche. Prognosen bis 2012 zeigten, dass vor allem in Asien sowie in Zentral- und Osteuropa mit großen Zuwachsraten beim Verkauf von PKW und leichten Nutzfahrzeugen zu rechnen sei. Insgesamt werde in nächsten drei Jahren weltweit mit einen Absatzplus von rund 28 Prozent gerechnet.

"Gleichwohl werden davon nur diejenigen Unternehmen profitieren, die besonders innovativ sind", so Fuß. Auch der Investition in Bildung schreibt er eine wachsende Bedeutung zu. "Es wird eine Zeit nach der Krise geben", machte Fuß den Unternehmensvertretern Mut. "Darauf muss man sich vorbereiten, unter anderem, indem man versucht, neue Märkte zu erschließen."

In diesem Zusammenhang wies Thomas Albiez auf die vielfältigen Beratungsangebote der IHK hin. So helfe die IHK beispielsweise bei der Erschließung neuer Märkte im Ausland durch umfangreiche Beratung in der IHK selbst oder über das weltweite Netz der Auslandshandelskammern (www.ahk.de). Ebenso könne sie über die Vielzahl an Förderprogrammen und öffentlichen Finanzierungshilfen von Land, Bund und EU informieren. "Ein Angebot, das bereits jetzt rege in Anspruch genommen wird", so Albiez.

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