IHK-Projekt Schüler- und Juniorfirmen: Von der guten Idee zur Gründung - Lehrer fortgebildet

(PresseBox) (Villingen-Schwenningen, ) Mit den neuen Wahlpflichtfächern Natur und Technik, Wirtschaft und Informationstechnik und Gesundheit und Soziales sollen Schüler von Werkrealschulen praxisnah und ihren Begabungen entsprechend berufsorientiert gefördert werden. Ähnlich wie an Realschulen und Gymnasien lassen die so genannten Fächerverbünde dabei viel Freiraum für eine individuelle Unterrichtsgestaltung.

Eine sich schulübergreifend zunehmender Beliebtheit erfreuende Gestaltungsmöglichkeit ist in diesem Zusammenhang die Gründung einer Schülerfirma. Um potenziellen wie bereits aktiven Gründungsinteressierten den Weg von der guten Idee zur Tat zu ebnen, veranstaltete die Schüler- und Juniorfirmen Beratungsstelle der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg eine Lehrerfortbildung zum Thema "Schülerfirma - Lust oder Last?". Organisatorisch unterstützt wurde sie dabei vom Staatlichen Schulamt Donaueschingen, das die Veranstaltung als Lehrerfortbildung anerkannt und auch als solche beworben hatte. 20 interessierte Lehrerinnen und Lehrer nutzten die Gelegenheit, an dieser Fortbildung von Schulamt und IHK teilzunehmen.

Jugendliche praxisnah an Wirtschaftsthemen heranführen, Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein fördern und damit womöglich auch noch zu erhöhter Lernbereitschaft und Einsatzfreude motivieren, das klingt für jede Lehrkraft gut. Allerdings können nur die wenigsten Vollzeitpädagogen auf eine Firmengründung oder Erfahrung in der Unternehmensführung zurückblicken.

Während Melanie John, IHK-Projektleiterin der Schüler- und Juniorfirmen Beratungsstelle, die theoretischen Grundlagen über den Einstieg in das praktische Geschäft einer Schülerfirma vermittelte, beantwortete Jörg-Dieter Klatt, Rektor der Schule Brigachtal, fragende Blicke seitens der Zuhörerschaft mit anschaulichen Praxisbeispielen. Um hier auch optisch punkten zu können, hatte er eigens seinen Privatfundus früherer Schülerfirmen der Schule geplündert. Fazit der Veranstaltung: Auf die im Evaluierungsbogen obligatorische Frage nach dem, was besonders gut gefallen habe, antwortete denn auch ein Teilnehmer: "Aufbereitung, Script, Bewirtung: Gut strukturiert und sehr informativ". Ein Gesamturteil, wie es wahrlich nicht besser hätte ausfallen können.

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