IHK-Konjunkturumfrage im Frühsommer: Aufschwung verfestigt sich - Regionale Konjunktur im Aufwind

(PresseBox) (Villingen-Schwenningen, ) Unbeeindruckt von den aktuellen Währungsturbulenzen um den Euro und den geschnürten Rettungspaketen scheint sich der Aufschwung in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg zu verfestigen. Die Geschäftslage im Frühsommer wird von den regionalen Unternehmen im Vergleich zum Jahreswechsel als noch freundlicher eingeschätzt. 26 Prozent (Jahresbeginn 2010: 19 Prozent) der befragten Unternehmen sehen ihre wirtschaftliche Lage derzeit als gut an. Gerade noch 12 Prozent (34 Prozent) beurteilen sie als verschlechtert. Für die nächsten zwölf Monate erwarten 54 Prozent (39 Prozent) bessere Geschäfte, 11 Prozent (18 Prozent) gehen hingegen von einem verschlechterten Geschäftsvolumen aus. Das ergab die aktuelle Umfrage der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg bei über 220 Unternehmen zum Frühsommer.

"Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die wirtschaftliche Erholung ein relativ stabiles Fundament hat und die schlimmsten Auswirkungen der wirtschaftlichen Rezession überwunden sein könnten", bewertet IHK-Präsident Dieter Teufel die Ergebnisse der Umfrage. Die erzielten Umsätze seien stark angestiegen und auch die Ertragslage habe sich wie die Kapazitätsauslastung wiederum verbessert. Außerdem habe der regionale Arbeitsmarkt die Verwerfungen der letzten zwei Jahre vergleichsweise glimpflich überstanden.

Insbesondere das die Region tragende Verarbeitende Gewerbe macht derzeit gute Geschäfte. Aber auch Dienstleister, Kreditinstitute sowie Hotel- und Gaststättengewerbe zeigen sich weiter erholt. Einzig die Handelsunternehmen bleiben in ihrer Beurteilung etwas zurück - sicherlich auch Folge dessen, dass die Bürger die wirtschaftliche Entwicklung und die Auswirkungen auf die Arbeitsplätze genau beobachten.

Zuversichtlich sind die Betriebe auch in der Einschätzung der Geschäftsentwicklung für dieses Jahr. Für die kommenden zwölf Monate geht die regionale Wirtschaft von einem unverändert guten Geschäftsklima und weiter ansteigenden Umsätzen aus. Eine wichtige Rolle wird unverändert der Export spielen. "Insoweit wird viel davon abhängen, inwieweit und wie rasch die Weltwirtschaft wieder in 'normales' Fahrwasser kommt. Der schwächere Euro ist unter dem Strich gut für die Konjunktur", sagt Dieter Teufel, "und somit auch für den Arbeitsmarkt." Allerdings habe die Euro-Schwäche auch ihre Schattenseiten, denn sie verteuere vor allem die Rohstoffimporte. "So wird beispielsweise besonders das Verkehrsgewerbe durch höhere Rohölpreise sehr stark belastet."

Wie die Umfrage weiter ergab, hat sich auch die Investitionsbereitschaft wiederum verbessert. Mehr als ein Drittel der Befragten plant, den Kapitaleinsatz entgegen ursprünglicher Planung auszuweiten. Ein nicht unerheblicher Anteil der Unternehmen zieht Kapazitätserweiterungen sowie verstärkte Produkt- und Verfahrensinnovationen ins Kalkül der Investitionsentscheidung.

Die verbesserte Geschäftssituation und auch die günstigen Aussichten könnten die Lage auf dem Arbeitsmarkt positiv beeinflussen. Ein Fünftel der befragten Unternehmen geht davon aus, dass die Beschäftigtenzahl in eigenen Betrieb anwachsen wird. Die Zahl der Unternehmen, die mit geringerer Beschäftigung rechnen, ist wiederum rückläufig.

Der IHK-Konjunkturklimaindikator in verschiedenen Dateiformaten:

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