Gesundheitsmanagement in den Betrieben: Unternehmensbeispiele

(PresseBox) (Villingen-Schwenningen, ) Silke Burger, Personalchefin von SBS-Feintechnik in Schonach, stellte das vielseitige Topfit-Programm ihres Unternehmens vor. Es beginnt bei der Sportförderung in den örtlichen Schulen, SBS-Feintechnik stellt Langlauf-Ausrüstungen zur Verfügung. Das Familienunternehmen hat unter anderem eine Sportwissenschaftlerin eingestellt, die Unterstützung während der Arbeitszeit und in der Freizeit anbietet. Beispielsweise zeigt sie den Mitarbeitern im laufenden Betrieb, wie sie ihre Körperhaltung verbessern können, um entspannter zu arbeiten. Medizinische Untersuchungen begleiten das Programm seit 2007. Die Zwischenbilanz von Silke Burger: "Der Körperfettanteil unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich von 25,7 auf 21,5 Prozent verringert. Bei uns laufen 400 Kilo weniger über die Treppen." SBS-Feintechnik pflege eine vertrauensvolle Atmosphäre, ein Gefühl der Geborgenheit und kreiere permanent Gemeinschaft stiftende Events, insbesondere im Bereich Sport und Spiel. Die Fehlzeiten lägen schon seit vielen Jahren weit unter dem Durchschnitt.

Peter Schappeler, Personalmanager beim Leuchtenhersteller Waldmann in VS-Schwenningen bestätigte, dass es auf die Vorbildfunktion von Chefs und Vorgesetzten ankommt, wenn man im Unternehmen Gesundheitsförderung betreiben und die immer älter werdenden Belegschaften fit halten will. "Man muss auf die Mitarbeiter zugehen und zeigen, dass man dahinter steht", so Peter Schappeler. Eine gute Gesprächskultur sei die Grundlage dafür.

Hendrik Wubs, Personalratsvorsitzender bei der BDT AG in Rottweil, ergänzte, dass Gesundheitsprojekte langfristig eine Entlastung der mittleren Führungsebene nach sich ziehen. Die BDT AG bezuschusse sportliche Aktivitäten ihrer Mitarbeiter. Siegfried Gänsler, Vorstand der Schwenninger BKK, berichtete von einer besonders wirkungsvollen Maßnahme. Die Krankenkasse gebe ihren Führungskräften die Gelegenheit, im Rahmen eines Gesundheitschecks in das Innere ihrer Arterien zu blicken. Das schaffe einen Bezug zum eigenen Körper und mache sensibel für eine vorbildliche Ernährungs- und Lebensweise. Gesundheit müsste ein Teil der Berufsaufbildung werden, regte Siegfried Gänsler an. Die BKK bezuschusse gesundes Essen.

Über Erfahrungen mit der Gesundheitsförderung und Motivationssteigerung bei älteren Arbeitnehmern berichtete Lordana Kitzol von der Robert Bosch GmbH in Stuttgart. Bei Bosch habe man im Rahmen eines Forschungsprojekts bekannte Präventionsangebote mit einem neu eingeführten Kognitionstraining kombiniert. Es richtete sich besonders an Mitarbeiter über 45 Jahre. Das Kognitionstraining diente zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit. Fazit: Die Kombination der Bausteine habe größere Erfolge gebracht als einzelne, getrennt angebotene Aktivitäten der Gesundheitsförderung.

Ansprechpartnerin: IHK-Demografiebeauftragte Renate Zährl, Romäusring 4, 78050 Villingen-Schwenningen, Telefon: 07721 922-171, E-Mail: zaehrl@villingen-schwenningen.ihk.de.

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