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Positive Signale beim Jahresempfang der IHK zu Rostock

Kammerbezirk als starker Wirtschaftsmotor im Land

(PresseBox) (Rostock, ) Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Rostock hatte für heute zum Jahresempfang 2012 in die Alte Brauerei nach Stralsund geladen, knapp 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien sind der Einladung gefolgt. Der Festvortrag der diesjährigen Veranstaltung beschäftigte sich mit der Europäischen Schuldenkrise, ihrer Ursache, den Symptomen und den Handlungsoptionen sowie mit der wirtschaftlichen Entwicklung. Professor Dr. Wolfgang Wiegard von der Universität Regensburg prognostizierte Deutschland wirtschaftlich gute Aussichten, mahnte die Politik aber zugleich, den richtig eingeschlagenen Weg bei- und an einer Fortsetzung der Währungsunion festzuhalten.


Die positive Prognose wird sich nach Einschätzung der IHK für die Wirtschaft im Bezirk der IHK zu Rostock 2012 voraussichtlich erfüllen - allen Krisenmeldungen aus anderen europäischen Ländern zum Trotz. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe betonte in diesem Kontext die solide Finanzpolitik der Landesregierung. Er hob zudem die starke Wirtschaftsregion Rostock als Motor der wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklung für das ganze Land hervor. IHK-Präsident Wolfgang Hering untermauerte dies mit Zahlen:

- Die gut 40.000 IHK-zugehörigen Unternehmen im Bezirk der IHK zu Rostock machen knapp 46 Prozent der Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern aus,
- 43,09 Prozent der im Jahr 2011 zustande gekommenen Ausbildungsverträge wurden im Bezirk der IHK zu Rostock geschlossen,
- 73 Sachverständige leisteten wertvolle Unterstützung für die regionale Wirtschaft
- die IHK zu Rostock und ihre Mitarbeiter haben allein in einem Jahr über 400.000 Kontakte zu den Unternehmen - von Ausbildungsbelangen bis hin zu Zollfragen.

Die IHK zu Rostock hat vernünftig gehaushaltet und den Servicegedanken verinnerlicht. Das ist auch spürbar für die Unternehmen: Der Hebesatzes für die Veranlagung wurde 2011 auf 0,17 Prozent gesenkt - 2007 waren es noch 0,3 Prozent gewesen.

Bei soviel positiver Dynamik sorgte auch eine mögliche Fusion der IHKs zu Rostock und zu Schwerin für Gesprächsstoff. Im Frühjahr war eine externe Firma beauftragt worden, das Für und Wider für eine Fusion der beiden IHKs herauszuarbeiten. Die Ergebnisse dieser Untersuchung liegen nun vor und sprechen nach Ansicht von Wolfgang Hering eine deutliche Sprache: Für eine Fusion.

Der Rostocker IHK-Präsident: "Die externen Berater prognostizieren ein Einsparpotenzial von bis zu rund einer Million Euro pro Jahr, das sich vollständig im zehnten Jahr nach der Fusion einstellen wird." Neben dem quantitativen Synergiepotenzial hielt Wolfgang Hering auch eine weitere Botschaft parat, die vor allem die IHK-Mitarbeiter freuen wird: Betriebsbedingte Kündigungen wird es bei einer Fusion nicht geben. Stattdessen sind Umstrukturierungen wahrscheinlich, um die Prozessabläufe zu optimieren. Sollte sich in diesem Rahmen ein Personalüberhang ergeben, müsse darüber nachgedacht werden, diesen über die Altersfluktuation abzubauen.

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