Auftaktveranstaltung zu 9. Emder Energietagen

Experten sprachen über Erneuerbare Energien und Elektromobilität

(PresseBox) (Emden, ) Bei der Auftaktveranstaltung zu den 9. Emder Energietagen ist vor allem eines deutlich geworden: Die komplette Umstellung auf regenerative Energieträger braucht Zeit. Unter dem Motto "Erneuerbare Energien - Innovationen bewegen die Zukunft" sprachen am Donnerstag der Enercon-Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig, der Planungsleiter des Emder Volkswagenwerkes Dr. Detlev Hoge und der Präsident des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt und Energie und Vorsitzende der Regierungskommission Klimaschutz des Landes Niedersachsen Prof. Dr. Uwe Schneidewind über die Zukunft der Energieversorgung und Elektromobilität. Die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) hatte zusammen mit der Stadt Emden und dem Volkswagenwerk Emden sowie dem Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertag (NIHK) zu der Veranstaltung in der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden eingeladen. Rund 150 Gästen waren gekommen.

Der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer und NIHK-Energiesprecher Dr. Jan Amelsbarg warb in seiner Eröffnungsrede für einen breiten Energie- und Kompetenzmix. Er betonte, wie wichtig vor allem neue Innovationen für die Region sind: "Intelligenz auf clevere Art und Weise gepaart mit Weit- und Übersicht sind somit die Wegweiser in eine mutmachende Energiezukunft."

"Es ist eine gewaltige Transformation im Gange" stellte Schneidewind in seinem Vortrag fest und beschrieb den langsamen Wandel von einer auf fossilen Brennstoffen zu einer auf erneuerbaren Energien basierenden Energieversorgung. Steigende Wachstumsraten in der Weltbevölkerung stünden begrenzten Ressourcen gegenüber. "Angesichts der zu erwartenden Wachstumsraten wird es uns nur gelingen, in diesen von der Natur gegebenen Grenzen zu bleiben, wenn wir ganz gewaltige Produktivitätsfortschritte realisieren. Wir müssen sehen, dass wir das, was neun Milliarden Menschen verlangen, mit einem ganz begrenzten Set an Naturressourcen hinbekommen", sagte er in seinem Vortrag.

Der Planungsleiter des Emder Volkswagenwerkes, Dr. Detlev Hoge berichtete über aktuelle Trends in der Automobilentwicklung und die Schwierigkeiten, bei der Umstellung auf Elektromobilität. Er sieht vor allem in der Entwicklung eines "seriellen Hybrids" den zukünftigen Trend. Das ist ein Fahrzeug mit Batterie, die von einem herkömmlichen Verbrennungsmotor aufgeladen wird. Angesichts knapper werdender Ressourcen stellt er für VW fest: "Das Herz der Marke schlägt in Zukunft elektrisch."

"Im Bereich der Erneuerbaren Energien wächst einiges", sagte der Enercon-Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig und beschrieb die positive Entwicklung der Windenergiebranche. Das Unternehmen setzt für die Zukunft auf die Aufrüstung bereits bestehender Anlagen. Zu Enercons zukünftiger Entwicklung im IHK-Bezirk stellte Kettwig fest: "Unsere neue Gießerei bei Georgsheil war nicht die letzte Einweihung in der Region."

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