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Ludwig-Bölkow-Technologiepreis M-V 2005 verliehen
Das Land Mecklenburg-Vorpommern und die drei Industrie- und Handels-kammern des Landes hatten den Preis mit Unterstützung der Landestechnologiezentren in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge gemeinsam ausgelobt.
*Mecklenburg-Vorpommern ist reich an wissenschaftlichen Ideen. Das hat dieser Wett-bewerb gezeigt. Aus guten Ideen müssen neue Projekte und Produkte werden können. Innovation ist unser wichtigster Rohstoff und entsprechend müssen wir damit umgehen - in der Politik ebenso wie in Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit", sagte Justizminister Erwin Sellering bei der Preisverleihung.
Eigens zu diesem Anlass war der Vorsitzende der Geschäftsführung der Motorola GmbH, Norbert Quinkert, als Ehrengast angereist. In seiner an die Teilnehmer gerichteten Laudatio zeigte sich Quinkert besonders be-eindruckt von der Vielfalt und Qualität der eingereichten Bewerbungen.
Für den LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2005 wurden 17 Anträge eingereicht. Um den Nachwuchs-preis bewarben sich vier Teilnehmer. Eine unabhängige Jury, der Vertre-ter aus Wirtschaft, Hoch-schullandschaft, Politik, Medienwelt und Banken des Landes angehörten, unterstützte die Auswahl der Preisträger. Einge-reicht wurden in diesem Jahr Produkt- oder Verfahrensentwicklun-gen und technologische Dienstleistungen aus vielfältigen Bereichen, wie der Er-nährungsbranche, Fahrzeugtechnik, IT-Dienstleistungen, Mess-technik, Holz- und Möbelwirtschaft, Zulieferindustrie für die Bauwirtschaft, Materi-alforschung, Biologie und erneuerbare Energietechnologien. Die Bewer-bungen wurden nach Neuheitsgrad, Aktualität und Anwendungsbreite, technischer und wirtschaftlicher Umsetzbarkeit sowie Marktfähigkeit be-urteilt.
Nachwuchs wurde mit Anerkennungen geehrt Aus den eingereichten Bewerbungen für den Nachwuchspreis hatte die Jury ebenfalls eine schwierige Auswahl zu treffen. Schülergruppen von Gymnasien aus Rostock, Güstrow und Waren hatten ihre Projekte eingereicht. Eine Anerkennung - verbunden mit einem Preisgeld von je 500 Euro - ging an zwei dieser Schülergruppen. Ausgezeichnet wurde die Projektgruppe des Goethegymnasiums Rostock, die sich mit einem enzy-matischen re-versiblen Verfahren zur Konservierung alter Wandbilder beworben hatte. Außerdem wurden Schüler des Richard-Wossidlo-Gymna-siums Waren geehrt. Sie hatten sich mit dem Verhältnis von Eigengewicht und Tragfähigkeit anhand von Papierschiffen beschäftigt. Die beiden aus-gewählten Arbeiten beeindruckten die Jury gleichermaßen durch Umfang und wissenschaftlichen Ansatz.
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