Tipps und Tricks zur Ausbildungssuche

IHK-JOBsearching in Meldorf

(PresseBox) (Flensburg, ) Ausschlafen oder Job suchen? Für 450 Schülerinnen und Schülern aus Meldorf und Umgebung war dies auch am heutigen Samstag (21. März) gar keine Frage: Sie informierten sich beim IHK-JOBsearching auf dem Meldorfer Aldra Marktplatz über die Chancen der beruflichen Ausbildung in ihrer Region.

"Es ist beeindruckend, wie viele Schüler gut vorbereitet zum JOBsearching gekommen sind", sagte Telsche Ott, Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Dithmarschen. Für sie ist dies auch eine Folge der Terminwahl. Bewusst organisiert die IHK die Ausbildungsmesse an einem Samstagvormittag, um vor allem die motivierten Jugendlichen anzusprechen. Für die Frühaufsteher hat sich das Aufstehen sicher gelohnt, denn sie hatten binnen vier Stunden die Chance, die Ausbildungsplatzsuche mit professionellen Tipps komplett zu durchlaufen. So standen zunächst die IHK-Ausbildungsberater parat, um den Jugendlichen zu erklären, welche Berufe bei welchen Unternehmen in der Region ausgebildet werden. "Es gibt insgesamt 350 Ausbildungsberufe in Deutschland. Niemand kann von den Jugendlichen erwarten, dass sie hier von alleine einen Überblick haben. Oftmals sind aber gerade die Jobs interessant, auf die man nicht so schnell kommt", mein Telsche Ott.

Nach diesem Überblick geht es dann schnell ans Eingemachte. Die Dithmarscher Wirtschaftsjunioren checkten die mitgebrachten Bewerbungsmappen und fanden immer wieder Möglichkeiten, diese noch überzeugender zu gestalten. "Versuch ganz konkret zu erklären, warum du genau diesen Job haben willst. Dein Praktikum bei der Baufirma solltest du in jedem Fall erwähnen und am besten auch das Zeugnis anhängen", gab Jungunternehmerin Martje Nagel beispielsweise dem 17-jährigen Pierre Schmidt auf den Weg. Das Anschreiben sei insgesamt fast das Wichtigste überhaupt, hier gelte es besonders Tippfehler zu vermeiden. Und die Art der Bewerbung? Als E-Mail oder besser klassisch per Post? "Das hängt ganz von dem Unternehmen ab, wo Du dich bewerben willst. Bei medienaffinen Unternehmen ist die Online-Bewerbung inzwischen schon sehr gern gesehen", meint Nagel.

Weil es gerade bei der E-Mail Bewerbung aber noch ein paar Besonderheiten zu beachten gilt hatte das IHK-JOBsearching hier noch ein Zusatzangebot. Im Stundentakt erklärte Winfried Siemsen von der Telekom, worauf es hier besonders ankomme: "Nehmt auf jeden Fall eine neutrale E-Mail Adresse mit eurem Namen. Darth-Vader @ irgendwas ist in einer Bewerbung einfach nicht professionell. Die Anhänge sollten zwei Megabyte nicht überschreiten, beim Einscannen von Zeugnissen solltet Ihr also ein kleines Format wählen. Und checkt nach Eurer Bewerbung den Account täglich, damit Ihr im Falle eine Antwort schnell reagieren könnt", gab er den interessierten Schülern mit auf den Weg.

Nach der Bewerbung kommt - hoffentlich - das Bewerbungsgespräch. Neben den Interviews mit Personalchefs und Auszubildenden interessierten die Teilnehmer vor allem Rollenspiele, in denen die Gesprächssituation simuliert wurde. Auszubildende der IHK bauten hier eine Reihe von Fehlern ein. Die Jugendlichen erkannten diese auf Anhieb: "Kaugummi kauen geht gar nicht und man schaut dem gegenüber ins Gesicht, wenn man mit ihm redet", waren die berechtigten Einwände.

Die Industrie- und Handelskammer will mit der JOBsearching-Messe die Berufswahlkompetenz der Schüler stärken. Besser vorbereitete Schüler sind in der Regel auch die leistungsfähigeren Auszubildenden, so die Rechnung.

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