Regionale Wirtschaft fordert Perspektiven für die Universität

(PresseBox) (Flensburg, ) Am 20. Mai 2010 unterzeichnen Vertreter der Wirtschaft, Politik und der Hochschulen eine Resolution zum Erhalt der Universität Flensburg.

Uwe Möser, Präsident der IHK Flensburg, fasst die Gespräche zusammen: "Es gilt Gestaltungsspielräume für die Hochschulen der Region zu schaffen. Der eigenständige Hochschulstandort Flensburg muss nachhaltig gesichert und entwickelt werden. Eine Rückstufung zur Pädagogischen Hochschule kann weder im regional- noch im bildungspolitischen Interesse des Landes Schleswig-Holstein sein."

Von zentraler Bedeutung sei die Entwicklung einer langfristigen Perspektive anhand dreier Schwerpunkte, wie Uwe Möser hinzufügt: "Eine deutlich sichtbare kooperative Einrichtung für die Universität Flensburg und die Fachhochschule Flensburg als strategische Verbindung zwischen Technik- und Wirtschaftswissenschaften würde ermöglichen, dass sich der Campus Flensburg gemeinsam mit seinen Stärken nach außen darstellt."

Auch müsse an die Entwicklung zusätzlicher Angebote im Bereich der Bildungswissenschaften gedacht werden, die einen hohen Ertrag für die Region haben. Beispielsweise sollten wirtschafts- und bildungswissenschaftliche Elementen kombiniert werden, um dem absehbaren Bedarfsrückgang an Lehrern in den Schulen Schleswig-Holsteins etwas entgegen setzen zu können.

Und schließlich sollte gemeinsam mit der Syddansk Universitet darüber nachgedacht werden, wie die grenzüberschreitenden Studiengänge ausgebaut und weiter entwickelt werden können. "Warum sollten wir hier nicht schaffen, was andere Grenzuniversitäten umgesetzt haben und eine grenzüberschreitende Europa-Universität als Netzwerk der drei Hochschulen im deutschdänischen Wirtschaftsraum bilden?", so Möser weiter. Dies eröffne zudem den Zugang zu Bundes- und EU-Mitteln für die Hochschulen.

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