Klimakonferenz zur Elektromobilität in der Grenzregion

(PresseBox) (Flensburg, ) Einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz werden künftig erneuerbare Energien und Elektromobilität zusammen leisten. Wenn Ende des Jahres die ersten Serien-Elektroautos großer Hersteller auf den Markt rollen, könnte der an regenerativen Energiequellen so reiche Norden also beste Voraussetzungen für die CO2-Reduktion im Verkehr bieten. Theoretisch zumindest, denn der Stand der Technik provoziert in dieser ländlichen Region vor allem Zurückhaltung.

Am 31. August bietet eine deutschdänische Klimakonferenz zum Thema Elektro­mobilität in der IHK Flensburg die Möglichkeit, mehr über die Hintergründe zu erfahren.

Bei der Veranstaltung, zu der die Landesregierung Schleswig-Holsteins und die Region Syddan­mark gemeinsam mit der IHK Flensburg und dem INTERREG-Projekt FURGY einladen, werden interessante Vorträge Einblicke in den aktuellen Entwicklungs- und Planungsstand geben. So stellt das Bundes­ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit die Strategie der Bundes­regierung zur Elektromobilität vor und Unternehmen wie die deutsche RWE Effizienz GmbH und ChoosEV aus Kopenhagen erläutern, mit welchen Angeboten sie bereits jetzt Elektro­autos auf den Markt bringen. Zudem wird das wichtige Zusammenspiel mit den erneuerbaren Energien am dänischen Modellprojekt "EDISON" verdeutlicht.

Der für die Organisation der Veranstaltung verantwortliche Manager des INTERREG-Projektes FURGY, Gorm Casper, rechnet mit bis zu 200 deutschen und dänischen Gästen. Auch der schleswigholsteinische Wirtschaftsminister Jost de Jager hat sein Kommen angekündigt. Dank Simultanübersetzung werden die Beiträge für alle Beteiligten verständlich sein. Die Moderation übernimmt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers.

Im Foyer der IHK und auf dem Parkplatz wird das Tagesthema lebendig: Regionale Akteure des emobility-Marktes zeigen hier ihre Produkte. Elektrosportwagen wie der Tesla oder der RUF-Porsche Greenster können bestaunt, manche Elektroautos, Lieferwagen und Ebikes sogar Probe gefahren werden. Casper freut sich insbesondere schon auf die Segways. "Die haben einen echten Spaßfaktor. Da will man gar nicht wieder absteigen".

Nachmittags wird die Mitarbeit der Gäste in einem Workshop zu den regionalen Potenzialen und Grenzen der Elektromobilität gefragt sein. Für Casper steht die Grenzregion vor besonderen Herausforderungen: "Sie bietet energietechnisch ideale Voraussetzungen für Elektromobilität, aber - weit abseits der Ballungszentren - kaum Nutzerakzeptanz. Trotzdem sollte man sich hier bald die Frage stellen, welchen Service man seinen elektromobilen Gästen und Bürgern demnächst bieten muss."

Von den Teilnehmern erhofft sich Casper Ideen, Lösungen und innovative Projektvorschläge, um die Herausforderungen meistern zu können. "Eine Möglichkeit könnte sein, mit grenzüberschreitenden Initiativen gemeinsam die Infrastruktur auszubauen - vorerst beispielsweise für die touristische Nutzung", sagt der langjährige Tourismusmanager.

Hintergrund der deutschdänischen Konferenz ist die enge Zusammenarbeit der Landesregierung und der Region Syddanmark in Energie- und Klimafragen. In Schleswig-Holstein sind gleich zwei Ministerien beteiligt: das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sowie das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr.

Die grenzüberschreitende Abstimmung unter den Partnern und die Ausrichtung der Konferenz sind Bestandteil des Projektes FURGY, das aus dem INTERREG 4 A - Programm Syddanmark-Schleswig-K.E.R.N. mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert wird.

Die Konferenz mit dem Fokus "Elektromobilität" soll nur den Auftakt bilden. Künftig will man jedes Jahr gemeinsam eine deutschdänische Konferenz zu aktuellen Energiethemen ausrichten.

Mehr Informationen und Anmeldung zu der kostenlosen Veranstaltung auf www.furgy.eu, per Email an casper@flensburg.ihk.de oder telefonisch bei Gorm Casper, Tel. 0461/ 806-460.

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