Emobility-Klimakonferenz in der IHK Flensburg: Experten diskutieren Perspektiven der Elektromobilität

(PresseBox) (Flensburg, ) Rund 140 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung diskutieren heute im Rahmen der Furgy-Klimakonferenz "Elektromobility" in Flensburg Perspektiven der Elektromobilität. Neben verschiedenen Fachvorträgen und Workshops bildet eine Ausstellung elektrisch angetriebener Fahrzeuge einen Höhepunkt der Tagung: Im Foyer und auf dem Parkplatz der gastgebenden IHK Flensburg können rund 20 Segways, Elektrobikes und Pkw bestaunt und zum Teil auch getestet werden.

Ausgerichtet wird die heutige Tagung als Teil der engen Kooperation zwischen der schleswigholsteinischen Landesregierung und der Region Syddanmark in Energie- und Klimafragen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit veranstalten Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sowie das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr jedes Jahr gemeinsam mit der Region Syddanmark und dem Interreg-Projekt "FURGY Future Renewable Energy" eine deutschdänische Konferenz zu aktuellen Energiethemen. In diesem Jahr liegt der Fokus dabei auf Elektromobilität. Im Rahmen verschiedener Vorträge und Workshops wird unter anderem der Entwicklungsstand der Elektromobilität beleuchtet, aber auch über "elektromobile Herausforderungen" wie die Weiterentwicklung der entsprechenden Infrastruktur und die derzeit vielfach noch mangelnde Nutzerakzeptanz diskutiert.

Uwe Möser, der Präsident der IHK Flensburg, bezeichnete in seinem Grußwort an die Teilnehmer Elektromobilität als Chance gerade für ländlich geprägte Regionen wie Schleswig-Holstein und Syddanmark. "Für viele Menschen in unseren Dörfern und Landgemeinden wird das Auto auch zukünftig unentbehrlich bleiben", betonte Möser, nötig sind gerade im Hinblick auf diese Interessenlage nachhaltige und bezahlbare Konzepte zur Weiterentwicklung des Individualverkehrs. Elektromobilität kann dabei eine wichtige Schlüsseltechnologie darstellen". Er erinnerte daran, dass Wirtschaft und Wissenschaft in Schleswig-Holstein die Chancen der Elektromobilität bereits erkannt hätten, und ging außerdem auf den engen Zusammenhang zur Windenergie im Land ein: "Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Nutzung von Elektromobilität ist das Vorhandensein regenerativer Energien. Sowohl Schleswig-Holstein als auch die Region Syddanmark sind hier mit ihren Kapazitäten im Windenergiebereich überproportional gut aufgestellt", resümierte Möser.

Der Zusammenhang zwischen erneuerbaren Energien und Elektromobilität wird auch ein Thema der Klimakonferenz-Vorträge sein. Weitere Themen sind u.a. die Elektromobilitäts-Strategie der Bundesregierung, emobility-Lösungen für Dänemark sowie regionale Potenziale und Grenzen der Elektromobilität. Zum hochkarätig besetzten Kreis der Referenten zählen u.a. Mathias Samson (Referatsleiter Umwelt und Verkehr im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit), Henrik Isaksen (ChoosEV A/S), Carolin Reber (RWE Effizienz GmbH), Anders Foosnæs (Danish Energy Association), Hermann Albers (Bundesverband WindEnergie) und Thomic Ruschmeyer (Bundesverband Solare Mobilität). Die schleswigholsteinische Landesregierung wird bei der Konferenz vertreten durch den Abteilungsleiter für Technologie und Energie im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, Dr. Gustav Sauer. Die Region Syddanmark repräsentiert Lasse Krull als Ausschussvorsitzender für Regionale Entwicklung.

Mit Blick auf die deutschdänische Ausrichtung der Klimakonferenz bezeichnete IHK-Präsident Uwe Möser die Schaffung grenzüberschreitender Voraussetzungen für Elektromobilität in Europa als wichtige Herausforderung. "Diese Problemstellung gewinnt gerade im deutschdänischen Grenzland zunehmend an Relevanz, hat sich das Königreich Dänemark doch vorgenommen, europäische Pilotnation in Sachen Elektromobilität zu werden", betonte Möser.

Ein Höhepunkt der Klimakonferenz zum Thema Elektromobilität ist die begleitende Fahrzeugausstellung sowohl im Foyer als auch auf dem Parkplatz der IHK Flensburg. "Rund 20 elektrisch angetriebene Fahrzeuge können hier bestaunt und zum Teil von den Teilnehmern getestet werden, neben Pkws auch Segways und Elektrobikes", erläuterte Gorm Casper, der die Klimakonferenz als Leiter des Projekts "FURGY - Future Renewable Energy" federführend vorbereitet hat. "FURGY" wird aus Interreg 4 A Syddanmark-Schleswig-K.E.R.N. mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert.

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