Einserkandidaten von Flensburg bis Brunsbüttel

(PresseBox) (Flensburg, ) Mehr als 700 Jugendliche der Kreise Dithmarschen, Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und der Stadt Flensburg haben diesen Winter die Abschlussprüfungen in kaufmännischen und gewerblichtechnischen Berufen absolviert. Die meisten davon erfolgreich und manche sogar mit einer Eins vor dem Komma. Die Prüfungsbesten hat die IHK Flensburg heute Abend (28. April) für ihre überdurchschnittlichen Leistungen geehrt. IHK-Präsident Uwe Möser gratulierte zu den hervorragenden Ergebnissen: "Ein solcher Tag ist Anlass zur Freude für alle Beteiligten. Natürlich in erster Linie für Sie, als erfolgreiche Absolventen, aber auch für Ihre Eltern, Partner, Freundinnen und Freunde, für Ihre Ausbilder und Ihre Betriebe selbstverständlich genauso." Möser unterstrich, dass die Veranstaltung auch die Ausbildungsleistung der Unternehmen hervorhebe, "die im Hinblick auf die demografische Entwicklung unverzichtbar ist, um in Zukunft am Markt bestehen zu können. Wer heute nicht ausbildet, dem fehlen morgen die Fachkräfte."

In seiner Ansprache gab er den Jugendlichen Tipps und Ratschläge mit auf ihren weiteren Lebens- und Karriereweg: "Bleiben Sie nach diesem Berufsabschluss dran an Ihrer persönlichen Fort- und Weiterbildung." Insbesondere die Entwicklung der "Soft Skills" legte Möser den Prüfungsbesten ans Herz. "Neben Kooperations-, Konflikt- und Kompromissfähigkeit ist Ihre persönliche positive Einstellung zur Arbeitswelt von entscheidender Bedeutung, wenn Sie erfolgreich sein wollen." Möser ermutigte die Prüfungsbesten, neue kreative Ideen in die Arbeitsprozesse einzubringen und sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen. Außerdem empfahl er den jungen Leuten, sich ehrenamtlich zu engagieren: "Damit bringen Sie sich ein für eine gesellschaftliche Weiterentwicklung und lernen Menschen kennen, die die Verwirklichung der eigenen Ziele unterstützen."

Stellvertretend für die Berufsbildenden Schulen im IHK-Bezirk sagte Dr. Sven Mohr, Geschäftsführer des Regionalen Bildungszentrums, Eckener Schule, Flensburg: "Ihre Leistung wird dazu beitragen, dass das Unternehmen, für das Sie arbeiten, erfolgreich am Markt agieren kann und Ihre Leistung wird damit auch dazu beitragen, den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein zu sichern." Mohr unterstrich aber auch, wie wichtig es sei, das berufliche Können praktisch und theoretisch ständig weiter zu entwickeln. "Sie sollten stets an sich arbeiten, das Lernen nicht ablegen und bereit sein, die Zukunft aktiv mit zu gestalten."

Für die Auszubildenden zog Kati Kuske, Prüfungsbeste Kauffrau im Einzelhandel, aus dem Hause IKEA Deutschland GmbH ein Fazit ihrer Lehrzeit. Dabei verglich sie die Ausbildungszeit mit einer Zugfahrt: "Unser Startbahnhof erschien am Anfang so groß, unbekannt und neu. Es schien, als würde man jeden Tag neue Züge, neue Gleise und neue Fahrpläne entdecken." Sehr aufregende und vor allem lehrreiche Jahre lägen hinter ihr. Sie habe den Bahnhof in all seinen Facetten kennen gelernt und das erlernte Wissen mit der Prüfung erfolgreich unter Beweis gestellt. Gleichzeitig lobte die Prüfungsbeste die Organisation während der Ausbildung. "Ich wurde sehr intensiv betreut und gefördert und habe dadurch auch meine Stärken kennen und nutzen gelernt." Kuske, die im Hause IKEA als Abiturientin verschiedene Module für Fach- und Führungskräfte durchläuft und bereits nach 15 Monaten die Aufstiegsfortbildung zur Handelsfachwirtin absolviert, sagte abschließend: "Wir stehen nun an neuen Startbahnhöfen und sind bereit zur Weiterfahrt."

Auch Jan Holpert, Ex-Torwart der SG Flensburg-Handewitt und Geschäftsführer der Firma Planwerk 66 GmbH in Flensburg, lobte die jungen Leute für ihre Leistungen: "Sie haben eindrucksvoll gezeigt, was man mit Übung und Begabung erreichen kann."

Die 16 erfolgreichsten Jugendlichen nahm der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer, Klaus Markmann, in das Förderprogramm "Begabtenförderung Berufliche Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf. Es unterstützt die Berufseinsteiger drei Jahre lang mit Zuschüssen für berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen von insgesamt bis zu 5.100 Euro. Damit erhalten junge Berufstätige mehr Möglichkeiten zur Entfaltung ihrer beruflichen Fähigkeiten. "Wir leben in Deutschland von dem, was in den Köpfen der Menschen entsteht, vom Einfaltsreichtum und der Kreativität. Bildung ist mehr als nur Wissensvermittlung. Sie hat persönliche, gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Dimensionen", unterstrich Markmann.

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