Das Deutsch-Dänische Business Forum fordert Grundsatzentscheidung von Kopenhagen, Kiel und Berlin zur zukünftigen Infrastruktur der Jütlandroute zwischen Deutschland und Dänemark

(PresseBox) (Flensburg, ) Führende Wirtschaftsvertreter kamen im Dezember 2011 zum Deutsch-Dänischen Business Forum zusammen. Oberste Priorität hatte dabei die Verbindung der Infrastruktur zwischen Deutschland und Dänemark. Denn eine gut funktionierende Infrastruktur stellt eine der wesentlichen Bedingungen für volkswirtschaftliches Wachstum und Entwicklung dar - auch zwischen zwei Staaten.

"Infrastrukturprojekte stärken die regionale Wirtschaftsentwicklung, besonders hier bei uns im deutsch-dänischen Wirtschaftsraum. Genau aus diesem Grund sind wir so gespannt auf die Ergebnisse der deutsch-dänischen Verkehrskommission. Denn nun gilt es, die dänische Idee, die Jütlandroute durch eine Heerweg-Autobahn auszubauen, mit der deutschen Seite zu koordinieren", sagt Uwe Möser, Präsident der IHK Flensburg.

"Der Jütland-Korridor ist die stärkste und wichtigste Verbindung für den Personen- wie auch für den Güterverkehr zwischen unseren Ländern - heute wie in 25 Jahren. Es ist daher höchst bedenklich, dass keine verpflichtende dänisch-deutsche Entwicklungsstrategie für dieses Gebiet vorliegt", so Hans Kirk, Vorsitzender des Entwicklungsrates Sønderjylland. "Von dänischer Seite hoffen wir daher, dass unser neuer Verkehrsminister Henrik Dam Kristensen sich in 2012 aktiv in die Arbeit der Verkehrskommission einbringen wird", fügt Hans Kirk hinzu.

"Die EU sieht Mittel für die Co-Finanzierung von Infrastrukturprojekten vor, die den Korridor Hamburg-Århus stärken können. Wir fordern daher die Politiker in Kopenhagen, Kiel und Berlin mit äußerstem Nachdruck auf, sich um die TEN-T Gelder zu bewerben, die nur darauf warten, abgerufen und umgesetzt zu werden", fassen Uwe Möser und Hans Kirk für das Deutsch-Dänische Business Forum zusammen.

Fakten:

Das Deutsch-Dänische Business Forum wurde 2011 gegründet und setzt sich aus sieben dänischen und sieben deutschen Wirtschaftsvertretern zusammen. Ziel des Forums ist die Optimierung von Rahmenbedingungen, darunter Infrastruktur und Bildung, welche Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und Entwicklung von Handel und Industrie sind.

Der Entwicklungsrat Sønderjylland ist ein Zusammenschluss öffentlicher und privater Akteure. Er besteht aus 26 Entscheidungsträgern der Mitgliedsunternehmen und Ausbildungsstätten in Sønderjylland sowie den Bürgermeistern der vier Kommunen Sonderburg, Apenrade, Tondern und Hadersleben. Der Rat agiert wie ein Verein zu drei Schwerpunktbereichen:

Verbesserung von Rahmenbedingungen, Wirtschaftscluster und Netzwerkarbeit.

Das Deutsch-Dänische Regionalmanagement der IHK Flensburg existiert seit 2007 und hat eine Reihe wirtschaftsorientierter, grenzüberschreitender Initiativen eingeleitet. Es dient als zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, die Wirtschaftskontakte benötigen oder Fragen bezüglich wirtschaftlicher Aktivitäten im Nachbarland haben. Das Deutsch-Dänische Regionalmanagement ist in den Bereichen Ausbildung und Arbeitsmarkt, Wirtschaftscluster, Universitätskooperation sowie Tourismus tätig.

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