Dänischer Botschafter auf Stippvisite in der IHK

(PresseBox) (Flensburg, ) Heute (6. Juli) hat der dänische Botschafter S.E. Carsten Søndergaard die Fördestadt auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Wolfgang Börnsen besucht. In diesem Zusammenhang nahm Søndergaard an einem Treffen von Vertretern und Interessierten grenzüberschreitender Aktivitäten in der Industrie und Handelskammer zu Flensburg teil.

Im Zentrum stand dabei die Arbeit des Deutsch-Dänischen Regionalmangements der IHK. Während des Besuchs diskutierten die Akteure zentrale, grenzüberschreitende Verkehrs- und Infrastrukturprojekte, Tourismus- sowie Wirtschaftvorhaben. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Einrichtung einer deutsch-dänischen Verkehrskommission auf Regierungsebene, welche die IHK und der dänische Entwicklungsrat Sønderjylland bereits zuvor angestoßen hatten. So haben sie ihre Ideen auf zwei Wirtschaftskonferenzen, während gemeinsamen Besuchen in den Wirtschaftsausschüssen des dänischen Folketing sowie dem Schleswig-Holsteinischen Landtag unterbreitet. Außerdem debattierten die Teilnehmer über den neu gegründete deutsch-dänische Verein Infrastruktur Westküste/Vestkysten und über die Maritime Erlebnisregion Ostküste. Sie sieht vor, grenzüberschreitende touristische Netzwerke und Angebote zu schaffen. Aktuell wird gemeinsam mit der Region Syddanmark daran gearbeitet, die Aufmerksamkeit für die Stärken des deutsch-dänischen Wirtschaftsraumes mit Hilfe eines deutsch-dänischen Wirtschaftsfestivals zu schärfen.

IHK-Präsident Uwe Möser freute über den konstruktiven Verlauf der Gespräche und die Würdigung des länderübergreifenden Engagements der IHK Flensburg durch den Botschafter. "Ich halte das Deutsch-Dänische Regionalmanagement für ein wichtiges wirtschaftliches Instrument. Sowohl bei deutschen als auch bei dänischen Unternehmen erfreut es sich steigender Beliebtheit." Für Möser ein klares Zeichen: "dass der deutsch-dänische Wirtschaftsraum bereits konkrete Formen annimmt".

Dies bestätigte Dr. Michael Schack, Leiter des Deutsch-Dänischen Regionalmanagements: "Die Zusammenarbeit mit vielen Partnern über die Grenze hat sich qualitativ verbessert. Zudem zeigen uns die Beratungsgespräche für deutsche und dänische Unternehmen in der Praxis, was sich in der Statistik schon seit längerem abzeichnet. Dänemark ist in den vergangenen fünf Jahren zum zweitgrößten Handelspartner Schleswig-Holsteins geworden. Laut einer Prognose der AHK in Kopenhagen wird sich dieser Trend bereits im nächsten Jahr wieder bestätigen." Wichtig sei jedoch, den deutsch-dänischen Wirtschaftsraum stärker zu profilieren und hierfür böte sich ein gemeinsames Wirtschaftsfestival an, so Schack.

Von einem deutsch-dänischen Wirtschaftsraum können alle Seiten profitieren, weshalb wir das Vorhaben auch mit vereinten Kräften voranbringen sollten", fügte Möser hinzu.

Das Deutsch-Dänische Regionalmanagement hat seine Arbeit am ersten Januar 2007 in den Bereichen Wirtschaftentwicklung und Clusterbildung aufgenommen. Auf der Grundlage einer gemeinsamen deutsch-dänischen Wirtschaftsentwicklungsstrategie, die der Regionalrat Sønderjylland-Schleswig bereits 2005 beschlossen hat, arbeiteten die Beteiligten an der Umsetzung der Strategie. Das durch die Landesregierung geförderte Projekt zielt darauf, den deutsch-dänischen Wirtschaftraum zu gestalten und eine zentrale Schnittstelle der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu schaffen.

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