B5-Ausbau - auch eine Frage der Verkehrsicherheit !

(PresseBox) (Flensburg, ) Die öffentliche Diskussion zum B5 Ausbau hat sich in der Vergangenheit vorwiegend auf wirtschaftliche Sachverhalte konzentriert. Eine mindestens genauso starke Gewichtung gebühre aber der Sicherheit, meint Rickmer-Johannes Topf, erster Vorsitzender des Vereins "Infrastruktur Vestkysten / Westküste e. V". "Die tragischen Verkehrsunfälle am vergangenen Wochenende demonstrieren auf dramatische Weise, wie dringend die Strecke zwischen Tönning und Husum ausgebaut werden muss", unterstreicht Topf.

Die B5 hält er insgesamt für eine "sehr wichtige Verkehrsader für die touristisch geprägte Region, die seit langem aber an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen ist". "Gerade in der Urlaubsaison ist das Verkehrsaufkommen so hoch, dass es regelmäßig zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr kommt." Als Unternehmer für Baubeschläge kenne er das Gefahrenpotenzial der Strecke sehr gut, warnt Topf.

Peter Becker, Leiter der IHK-Geschäftstelle Husum kommt zu einem ganz ähnlichen Urteil. Sehr negativ ist dem IHK-Mann in der Vergangenheit der Streckenabschnitt Husum / Tönning aufgefallen, da "hier das Überholen mit besonders großen Risiko verbunden ist." In der Urlaubsaison verschlimmere sich die Lage weiter. "Es grenzt an ein Wunder, dass hier nicht noch mehr Unfälle zu beklagen sind. Die Straße ist so schmal, dass es selbst im Begegnungsverkehr zu zahlreichen Unfällen kommt, wie das vergangene Wochenende gezeigt hat", moniert er. Überhaupt nicht verstehen kann Becker es deshalb: "wenn zum Ferienbeginn von Nordrhein-Westfalen die B5 wegen Baumaßnahmen komplett gesperrt wird und der Verkehr über noch gefährlichere Straßen umgeleitet wird." Solche Maßnahmen seien durchaus wichtig, aber der Zeitpunkt müsse gut gewählt werden, betont er.

Der Verein "Infrastruktur Vestkysten / Westküste e. V." ist ein Zusammenschluss von zahlreichen Gebietskörperschaften, Unternehmen, Verbänden, Institutionen aus der Region Nordfriesland, Dithmarschen und dem südlichen Teil Dänemarks. Gemeinsam wollen die verschiedenen Akteure für eine bessere infrastrukturelle Erschließung der Region werben. Um auch tatsächlich bei der Politik Gehör zu finden "muss der Verein möglichst breit aufgestellt sein" ist sich Vereinsleiter Rickmer-Johannes Topf sicher. "Deshalb ermutige ich auch jeden sich an der Vereinsarbeit zu beteiligen. Schon ein geringer Beitrag kann helfen, uns unserem Ziel ein Stück näher zu bringen, wirbt Topf.

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