Doppelter Abiturjahrgang 2011 zwingt zum Handeln

IG Metall und Arbeitgeber empfehlen Erhöhung der Ausbildungsplätze

(PresseBox) (Hannover, ) IG Metall und NiedersachsenMetall empfehlen in einer gemeinsamen Erklärung den Betrieben die Erhöhung der Ausbildungsplätze, da sich der Bedarf an zusätzlichen Ausbildungsplätzen aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs 2011 in Niedersachsen erheblich erhöht.

Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, betonte, dass IG Metall und Arbeitgeber sich darin einig seien, dass eine Besetzung der Ausbildungsplätze nicht zu Lasten von Haupt- und Realschülern gehen dürfe. "Im Wettbewerb um die Ausbildungsplätze in den tarifgebundenen Betrieben benötigen Haupt- und Realschüler eine faire Chance. Die Betriebsräte in den niedersächsischen Unternehmen werden sehr genau darauf achten, dass dies in der Bewerberauswahl beachtet wird."

Die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze ist im Interesse der Jugendlichen und der Arbeitgeber, betonte Hartmut Meine am heutigen Donnerstag im Rahmen der Unterzeichnung. "Die Jugendlichen haben die Chance, eine gute Ausbildung zu machen und die Arbeitgeber die Chance, dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel zu begegnen. Wer heute ausbildet, hat in der Zukunft keinen Grund über den Fachkräftemangel zu klagen. Der Betrieb verfügt in drei bis dreieinhalb Jahren über hervorragend ausgebildete Fachkräfte."

Hintergrund der gemeinsamen Erklärung der Tarifvertragsparteien ist die verkürzte Schulzeit bis zum Abitur auf zwölf Schuljahre. Damit schließen 2011 zwei Schülerjahrgänge gleichzeitig die Oberstufe mit der Abiturprüfung ab: 100.000 niedersächsische Abiturienten werden einen Ausbildungs- oder Studienplatz suchen, rund 25.000 mehr als 2010.

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