vbw zur Energiediskussion

Brossardt: "Jetzt Gesamtkonzept mit Energiesicherheit und Preiswürdigkeit vorlegen."

(PresseBox) (München, ) Der Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, bekräftigt die Forderung der Wirtschaft nach einem energiewirtschaftlichen Gesamtkonzept. "Es ist lange genug über Energiepolitik diskutiert worden, wir brauchen jetzt Entscheidungen. Im Mittelpunkt muss stehen, Energieversorgung am Standort Deutschland und Bayern dauerhaft sicher, bezahlbar und klimagerecht zu gestalten. Nur so bestehen die Rahmenbedingungen, dass industrielle Investitionen in Deutschland für Wachstum und Arbeitsplätze sorgen. Eine Vermischung der Diskussion um ein langfristig wirkendes Energiekonzept mit kurzfristigen fiskalpolitischen Überlegungen wird der Bedeutung der Energie für Wirtschaft und Bevölkerung nicht gerecht", so Brossardt.

Gerade für den Industriestandort Bayern mit seinen energieintensiven Branchen und der besonderen Bedeutung der Kernenergie in Bayern sind die Energiesicherheit und ihre Preiswürdigkeit von besonderer Bedeutung. "Wir bitten den bayerischen Ministerpräsidenten und die bayerische Staatsregierung, sich für ein Gesamtkonzept stark zu machen, das auch die zügige Verlängerung der Laufzeit der Kernkraftwerke um mindestens 20, besser 30 Jahre umfasst", so Brossardt weiter. Die vbw hat bereits Mitte Juli ein Gesamtkonzept in Kooperation mit der Prognos AG vorgelegt, das die Handlungsfelder für Staat und Wirtschaft klar skizziert. "Neben der unverzichtbaren Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke um mindestens 20, besser 30 Jahre brauchen wir Innovationen für mehr Energieeffizienz, eine bessere Infrastruktur und auch den Ausbau der erneuerbaren Energien. Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten einzelner Energieträger darf es in Zukunft aber nicht mehr geben", fordert Brossardt.

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