Brossardt: "Bayerischer Arbeitsmarkt 2011 mit makelloser Bilanz"

vbw mahnt für 2012 maßvolle Lohnpolitik an

(PresseBox) (München, ) "Eine makellose Bilanz!" Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, die Zahlen des bayerischen Arbeitsmarkts 2011. "Sowohl der Dezemberwert von 3,4 Prozent als auch der Jahresschnitt von 3,8 Prozent zeigen die hohe Dynamik, die der Arbeitsmarkt im Freistaat 2011 aufgewiesen hat. Der Konjunkturaufschwung und die gute Auftragslage unserer Unternehmen haben maßgeblich zu diesem Ergebnis beigetragen. Im Dezember hat die milde Witterung den Arbeitsmarkt zusätzlich beflügelt", sagte Brossardt zu den heute von der Bundesagentur für Arbeit vorgestellten Zahlen.

Seit 1994 wird die bayerische Arbeitslosenquote in Bezug auf alle zivilen Erwerbspersonen und nicht allein in Bezug auf abhängig Beschäftigte ausgewiesen, so dass die Daten ab diesem Zeitpunkt vergleichbar sind. Brossardt hob hervor, dass der Jahresschnitt 2011 von 3,8 Prozent der beste Wert ist, den der Freistaat seither erreicht hat. "Selbst im Boomjahr 2008 wies Bayern mit 4,2 Prozent eine höhere Arbeitslosenquote als heute auf."

Brossardt brach in diesem Zusammenhang nochmals eine Lanze für die "Rente mit 67": "Sie ist ein wesentlicher Baustein zur Fachkräftesicherung, damit wir Wertschöpfung in Deutschland halten können. Dass ältere Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt gebraucht werden, belegt auch die Statistik. Mit 4,6 Prozent bewegt sich die Arbeitslosigkeit der 50- bis 65-Jährigen in Bayern auf einem äußerst niedrigen Niveau. Die Erwerbsbeteiligung 60- bis 65-Jähriger ist seit 2005 deutschlandweit um rund 20 Prozent auf knapp 1,7 Millionen gestiegen. Der Anteil derjenigen, die in dieser Altersklasse erwerbstätig sind, liegt mit 41 Prozent mehr als doppelt so hoch wie noch vor zwölf Jahren. Diese Zahlen sprechen für sich."

Der vbw Hauptgeschäftsführer rechnet damit, dass der Arbeitsmarkt 2012 im besten Fall die derzeitige Performance hält. "Die Unsicherheiten durch die Abkühlung der Konjunktur sowie durch die Lage auf den Finanzmärkten sind nicht absehbar. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Hausaufgaben machen. Das heißt vor allem für die Tarifparteien, eine maßvolle Lohnpolitik zu betreiben. Überzogene Lohnsteigerungen wären Gift für den Arbeitsmarkt im Freistaat", sagte Brossardt.

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