Brossardt: Bayerische M+E-Industrie nutzt Weiterbildungsprogramme der Bundesagentur für Arbeit

Beratungsleistung von BayME und VBM führt zur Qualifizierung von über 6.000 Beschäftigten

(PresseBox) (München, ) "Die bayerischen M+E-Betriebe nutzen die Angebote der Bundesagentur für Arbeit zur betrieblichen Weiterbildung." Das sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metallarbeitgeberverbände BayME und VBM, anlässlich eines Kongresses der Verbände zur betrieblichen Weiterbildung in München.

Seit zwei Jahren beraten und informieren die Metallarbeitgeberverbände ihre Mitgliedsbetriebe über das Programm zur Weiterbildung Geringqualifizierter und älterer Arbeitnehmer in Unternehmen (WeGebAU) und über Teilqualifizierungsprogramme der Bundesagentur für Arbeit. Seit Beginn des Jahres werde zudem über die neuen Möglichkeiten informiert, kurzarbeitende Mitarbeiter mit Unterstützung der Bundesagentur weiterzuqualifizieren.

Die Zwischenbilanz dieser Beratungsleistung des Verbandes könne sich laut Brossardt sehen lassen: "Es handelt sich um über 6.000 Arbeitnehmer in unseren Mitgliedsbetrieben, die infolge unserer Beratung mit Hilfe der BA-Programme weiterqualifiziert wurden oder kurz davor stehen."

Zu den Perspektiven der betrieblichen Weiterbildung in der Wirtschaftskrise sagte Brossardt: "Die aktuelle Krise ändert nichts an der Tatsache, dass die bayerische Wirtschaft weiterhin Mitarbeiter mit besonderen Kompetenzen und Fähigkeiten braucht. Langzeitherausforderungen wie Fachkräftemangel und demografischer Wandel verschwinden in Zeiten konjunkturellen Abschwungs nicht. Die Unternehmen sind sich dessen bewusst: Im April ergab eine Umfrage der bayerischen Metallarbeitgeberverbände, dass 64 Prozent der Mitgliedsbetriebe, die Kurzarbeit fahren, diese für Weiterbildungsmaßnahmen nutzen."

Brossardt betonte, dass die Unterstützung der Mitgliedsbetriebe bei der Weiterbildung inzwischen zu einer Kerndienstleistung der Verbände geworden sei. Ab 2010 werden die Verbände daher die Weiterbildungs- und Qualifizierungsaktivitäten in einem neugeschaffenen "Servicezentrum Ausbildung und Weiterbildung" bündeln und weiter ausbauen.

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