Bayerischer M+E-ifo-Index leicht gestiegen

Brossardt: "Dennoch konjunkturelle Abkühlung erwartet"

(PresseBox) (München, ) Nachdem der ifo-Geschäftsklimaindex für die bayerische M+E-Industrie sieben Monate in Folge gefallen war, hat er im Dezember wieder etwas zugelegt. Wie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber-verbände bayme vbm mitteilten, stieg der Indikator gegenüber dem Vormonat leicht von +5 Punkte auf +7 Punkte.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm: "Der moderate Anstieg im Dezember ist erfreulich, er bedeutet aber keine Trendwende. 2012 wird sich die konjunkturelle Lage der bayerischen Metall- und Elektroindustrie weiter abkühlen."

Die aktuelle Lage wurde im Dezember erneut schlechter bewertet als im Vormonat. Der entsprechende Indikator sank leicht um einen Punkt auf +35 Punkte. Verantwortlich für den Anstieg des ifo-Index ist allein die Verbesserung der Erwartungen. Sie legten fünf Punkte von -22 auf -17 Punkte zu.

Brossardt: "Unterm Strich liegen die Erwartungen aber weiter deutlich im negativen Bereich und deuten damit auf eine konjunkturelle Abkühlung hin."

Auch die Produktionspläne und die Exporterwartungen haben sich im Dezember wieder verbessert. Die Exporterwartungen stiegen von -2 auf +5 Punkte und schafften damit wieder den Sprung in den positiven Bereich. Die Produktionserwartungen legten zwar von -11 auf -6 Punkte zu. Sie zeigen aber nach wie vor eine schwächere Produktionstätigkeit an.

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