Bayerischer Arbeitsmarkt: Alle Zeichen stehen auf Aufschwung

Brossardt: Viele Firmen müssen direkt von Kurzarbeit auf Mehrarbeit umstellen

(PresseBox) (München, ) Nach den Worten des Hauptgeschäftsführers der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Bertram Brossardt, kommt der Aufschwung mehr und mehr auf dem bayerischen Arbeitsmarkt an. "Alle Zeichen stehen auch hier auf Aufschwung", sagte Brossardt zu den heutigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

"Der Rückgang der Zahl der Arbeitslosen - gegen den bundesweiten Trend - um 4.600 ist äußerst erfreulich und unterstreicht, dass wir es mit einer stark anziehenden Konjunktur zu tun haben",sagte Brossardt. Sehr ermutigend ist nach Angaben des Hauptgeschäftsführers, dass Bayern mit 4,1 Prozent weiterhin bundesweit die niedrigste Arbeitslosenquote aufweist. "Das zeigt, dass Bayern nach wie vor das Land mit der stärksten Wirtschaftskraft in Deutschland ist."

Dass es auf dem Arbeitsmarkt weiter bergauf geht, unterstreicht auch der Stellenindex der Bundesagentur, der mit 142 Punkten auf das Vorkrisenniveau zurückgekehrt ist. Getragen wird der Anstieg vor allem durch eine starke Nachfrage nach Arbeitskräften im Dienstleistungsbereich, vor allem im Einzelhandel sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Aber auch der industrielle Sektor hat sich nach Brossardts Angaben stabilisiert. "Die Firmen stehen in vielen Fällen vor der Herausforderung, von der Kurzarbeit direkt auf die Mehrarbeit umzuschalten." Auch den Anstieg der offenen Stellen wertet Brossardt als hoffnungsvolles Signal. Hier hat die Bundesagentur eine Steigerung um knapp 4.000 auf 56.000 registriert. "Das sind 40 Prozent mehr offene Stellen als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Dies unterstreicht, dass die Unternehmen sehr optimistisch in die Zukunft blicken."

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