Bayerische M+E-Industrie: Eine starke und wichtige Branche

Brossardt: "Kostendisziplin und Flexibilität Garanten für den Erfolg"

(PresseBox) (München, ) Die bayerische Metall- und Elektroindustrie hat in der Vergangenheit schwierige Zeiten erfolgreich überstanden. Heute ist die Branche ein noch wichtigerer Wirtschaftszweig im Freistaat. Das geht aus einer aktuellen Studie der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm hervor. bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: "Entscheidend war, dass die bayerische Metall- und Elektroindustrie in Krisenphasen durch Flexibilität und Kostendisziplin ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken konnte. Beide Faktoren sind auch für die Zukunft die Schlüssel zum Erfolg."

Anfang der 90er-Jahre sank laut Brossardt der Anteil der Bruttowertschöpfung der M+E-Industrie in Bayern von 17,1 Prozent im Jahr 1991 auf 14,2 Prozent im Jahr 1995. Die Beschäftigtenzahl ging zeitversetzt von 1993 bis 1997 um 184.000 auf 668.000 zurück. "Viele sahen Bayern auf dem Weg in die Dienstleistungsgesellschaft. Doch in der zweiten Hälfte der 90er Jahre setzte eine Trendwende ein."

Kurz vor der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 / 2009 betrug der Wertschöpfungsanteil wieder 17,7 Prozent, die Beschäftigtenzahl lag bei über 750.000. Die weltweite Wirtschaftskrise traf die exportstarke bayerische M+E-Industrie allerdings besonders stark. Innerhalb weniger Monate brachen Auftragseingang, Produktion und Exporte um fast 30 Prozent ein. Inzwischen hat sich die Branche schneller als erwartet erholt. Insbesondere konnte ein größerer Stellenverlust verhindert werden. Die Kapazitätsauslastung liegt mit 86 Prozent wieder über der Normalauslastung. Zum Jahresende 2011 waren wieder mehr als 750.000 Menschen in der bayerischen M+E-Industrie beschäftigt.

Brossardt: "Maßhalten und Flexibilisieren, das sind auch für die Zukunft die Schlüssel zum Erfolg. Das gilt gerade jetzt, da wir vor einer wirtschaftlichen Abschwächung stehen. Für uns als Tarifvertragsparteien heißt das konkret: Wir müssen eine strikt produktivitätsorientierte Lohnpolitik verfolgen, die auch das internationale Umfeld im Blick hat und wir müssen den Weg fortsetzen, flexible Elemente in die Tarifverträge einzubauen. Nur so werden wir dauerhaft Wachstum und eine hohe Beschäftigung in der bayerischen M+E-Industrie haben."

Die Studie mit dem Titel "M+E-Industrie Bayern: Wachstum und Beschäftigung dauerhaft sichern" finden Sie im Internet unter www.baymevbm.de

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