Bayerische M+E-Industrie: Auftragseingang, Produktion und Kapazitätsauslastung deutlich gestiegen

Brossardt: "Bayerische M+E-Industrie kommt wieder auf Touren"

(PresseBox) (München, ) In der bayerischen Metall- und Elektroindustrie sind Produktion und Auftragseingänge im März deutlich gestiegen. Auch die Auslastung der Kapazitäten hat einen deutlichen Sprung gemacht. Dies teilten die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme und vbm am Freitag in München mit. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme und vbm: "Die bayerische Metall- und Elektroindustrie kommt wieder auf Touren. Das ist besonders erfreulich, weil sie von der Krise besonders stark gebeutelt war."

Die Produktion in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie stieg im März um 3,4 Prozent gegenüber Februar. Im Durchschnitt des ersten Quartals 2010 wuchs die Produktion gegenüber dem vierten Quartal 2009 um 2,1 Prozent.

Die Auftragseingänge legten im März noch stärker um 7,7 Prozent gegenüber Februar zu. Hierbei stiegen Bestellungen aus dem Inland und dem Ausland im Gleichklang um jeweils 7,7 Prozent. Im gesamten ersten Quartal übertrafen die Auftragseingänge die des Vorquartals um 4,2 Prozent. Brossardt: "Der März war ein guter Monat. Zuversichtlich stimmt, dass der Trend bei Auftragseingängen und Produktion eindeutig nach oben zeigt."

Deutlich erhöht hat sich auch die Auslastung der Kapazitäten. Der durchschnittliche Auslastungsgrad stieg von 71,7 Prozent im Januar auf 78,5 Prozent im April. Brossardt: "Der sprunghafte Anstieg der Kapazitäten ist sehr erfreulich, weil er zeigt, dass es in den Betrieben für die Menschen wieder spürbar mehr zu tun gibt." Der langfristige Mittelwert der Kapazitätsauslastung in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie liegt bei 85 Prozent.

Brossardt wies darauf hin, dass im Aufschwung der Kapitalbedarf der Betriebe sehr hoch sei, da es darum gehe, Aufträge und Investitionen vorzufinanzieren. In diesem Zusammenhang sei die Stabilisierung der europäischen Finanzmärkte ohne Alternative. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer sieht der Hauptgeschäftsführer allerdings skeptisch. "Eine Finanztransaktionssteuer behindert die Finanzmärkte. Dies kann über eine schwierigere Kapitalversorgung, insbesondere im Bereich der Kreditvergabe, schwerwiegende negative Konsequenzen für die Realwirtschaft haben."

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