opTricon: Berliner Medizintechnik-Unternehmen erhält Wachstumsfinanzierung

(PresseBox) (Berlin, ) Die opTricon Entwicklungsgesellschaft für optische Technologien mbH, ein auf die Bereiche Diagnostik, Sensorik und Bioanalytik spezialisiertes Technologieunternehmen, gibt den Abschluss einer 1. Finanzierungsrunde bekannt. Der von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete VC Fonds Technologie Berlin und die Ventegis Capital AG beteiligen sich an dem Hochtechnologieunternehmen aus Adlershof und stellen frisches Kapital für die weitere Expansion des Unternehmens bereit.

opTricon adressiert mit seinen Produkten den Markt der patientennahen Diagnostik, ein schnell wachsendes Segment des In-Vitro-Diagnostik-Marktes - und positioniert sich als zukunftsweisender OEM-Hersteller für Analysesysteme, dessen Technologieplattform eine quantitative Auswertung von Biomarker-Schnelltests ermöglicht.

"Durch die Mittel der Investoren verfügen wir nun über alle Möglichkeiten, unsere ambitionierten Wachstumsziele zu verwirklichen", erklärt Lutz Melchior, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer opTricons. "Durch den finanziellen und strategischen Rückhalt der Investoren können wir die erforderlichen Maßnahmen einleiten, um unseren technologischen und konzeptionellen Vorsprung in mehr Marktmacht umzusetzen." Das Unternehmen wird den neuen finanziellen Spielraum primär dazu nutzen, seine proprietäre, mobile und chargenspezifisch konfigurierbare Software- und Gerätetechnologie auch international stärker zu vermarkten, seine Vertriebsaktivitäten auszubauen sowie die Fertigungskapazitäten zu erhöhen.

"Wir sind davon überzeugt, dass die vorhandenen technologischen Alleinstellungsmerkmale in Kombination mit verstärkten Vertriebs- und Marketingaktivitäten das Team von opTricon in die Lage versetzen werden, die Marktposition des Unternehmens weiter auszubauen", kommentiert Karsten Haesen, Vorstand der Ventegis, die Hauptgründe für das Investment der Ventegis.

Für Marco Zeller, Geschäftsführer der IBB Beteiligungsgesellschaft, die den VC Fonds Technologie Berlin verwaltet, "steht der Markt der Point-of-Care Diagnostik vor einem rasanten Wachstum. Das opTricon-Team hat die technologischen Voraussetzungen geschaffen, um in diesem Markt als Technologieführer überproportional zu wachsen."

Durch eine kontinuierlich positive Unternehmensentwicklung in den vergangenen Jahren, hat das Team von opTricon nachgewiesen, dass es sein Kern-Know-how aus der langjährigen Entwicklungserfahrung im Bereich der optischen Signalübertragung und Sensorik in zukunftsorientierte, viel versprechende Technologiesegmente hervorragend einbringen kann und hier für frische Impulse sorgt.

Die von opTricon entwickelten, mobil einsetzbaren Readersysteme werden primär in der Diagnostik von kardialen Ereignissen, Entzündungen, Suchtmitteln sowie Tumoren eingesetzt. Ärzte oder medizinisches Personal haben mithilfe der Technologie opTricons die Möglichkeit, die Konzentration eines Biomarkers im Blut eines Patienten sehr schnell und höchst präzise zu bestimmen und ihre Therapieentscheidung patienten- und zeitnah zu treffen - wodurch Folgekosten und Fehlentscheidungen minimiert und die Testergebnisse direkt zur Optimierung der Therapie eingesetzt werden können. Bereits mehrere Hersteller sog. Immunoassays konnten von der Leistungsfähigkeit der Auswertegeräte opTricons überzeugt und als Kunden gewonnen werden.

Über opTricon:

opTricon wurde im Mai 2005 von den Ingenieuren Lutz Melchior und Volker Plickert zunächst als Entwicklungsdienstleister im Gebiet der optischen Aufbau- und Verbindungstechnik gegründet. Beide Gründer waren zuvor in leitenden Positionen u. a. bei Siemens, später Infineon, tätig, bevor sie sich dazu entschlossen, ihre Entwicklungs- und Fertigungserfahrung in einem eigenen Unternehmen zu bündeln. Seit gut drei Jahren konzentriert sich das Unternehmen in erster Linie auf die Geschäftsfelder Medizintechnik/Diagnostik und Sensorik/Bioanalytik. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung von Geräten zur patientennahen Auswertung von Schnelltests spezialisiert, die zum Nachweis von körperspezifischen Proteinen eingesetzt werden. Die mobilen Auswertegeräte von opTricon verfügen bezüglich ihrer Messergebnisse über Leistungsmerkmale, die sonst nur von stationären Laborgeräten erreicht werden. Während die aktuell verfügbaren mobilen Auswertegeräte der Wettbewerber nur für bestimmte Tests kalibrierbar sind, erlaubt die von opTricon selbst entwickelte, patentierte Hard- und Softwareplattform eine flexible Kalibrierung der Geräte für eine quasi unbegrenzte Anzahl von Tests.

Über die Ventegis Capital:

Seit 1996 ist die Ventegis Capital AG ein zuverlässiger und aktiver Partner im Venture Capital Geschäft. Mit langfristigen, nachhaltigen Engagements positionierte sich die Ventegis bereits in mehr als 35 Transaktionen sowohl als Lead- als auch als Co-Investor. Neben zahlreichen Trade Sales konnten in der Vergangenheit bereits acht Exits via IPO realisiert werden. Dadurch gehört Ventegis mit seinen erstklassigen, europaweiten Kontakten zu den erfahrenen Playern am deutschen Markt. Zukünftig soll die Marktposition durch weitere Neuinvestments in innovative, wachstumsstarke Hochtechnologieunternehmen aus den Bereichen Umwelt- und Energietechnik, Medizintechnik, Software und Medien ausgebaut werden. Hauptaktionär der Ventegis ist mit ca. 98,5 % die im Entry Standard der Frankfurter Börse notierte Berliner Effektengesellschaft AG (http://www.effektengesellschaft.de/), zu deren Tochterunternehmen neben der Ventegis die quirin bank AG sowie die Tradegate AG gehören. Weitere Informationen unter www.ventegis-capital.de.

IBB Beteiligungsgesellschaft mbH

Die IBB Beteiligungsgesellschaft (www.ibb-bet.de) stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie kreativer Geschäftskonzepte eingesetzt. Aktuell befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin mit einem Fondsvolumen von 52 Mio. € und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin mit einem Fondsvolumen von 30 Mio. €. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft Berliner Kreativ- und Technologierunternehmen in Konsortien mit Partnern über 650 Mio. € zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft rd. 83 Mio. € als Lead-, Co-Lead oder Co-Investor investiert hat.

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