Au-delà des frontières, ensemble - Gemeinsam über Grenzen wachsen

Internationale Bauausstellung IBA Basel 2020 eröffnet Lancierungsphase

(PresseBox) (Basel, ) Unter diesem Motto steht der Auftakt zur Internationalen Bauausstellung IBA Basel 2020 am Freitag/Samstag, 15./16. Oktober 2010. Als erste grenzüberschreitende IBA findet sie gleichzeitig in Deutschland, Frankreich und in der Schweiz statt. Die IBA Basel 2020 will die gemeinsame Verantwortung für die Zukunft der Agglomeration Basel sichtbar machen. Angestrebt wird die Realisierung modellhafter Projekte bis 2020 aus den Bereichen Architektur, Städtebau, Landschaftsplanung, Mobilität und Kultur. Eine Zwischenpräsentation findet 2013 statt.

Bei der heutigen Medienorientierung stellten Charles Buttner, Président du Conseil Général du Haut-Rhin, Jean Ueberschlag, Député-Maire von Saint-Louis und amtierender Präsident des Trinationalen Eurodistricts Basel (TEB), Landrat Walter Schneider, TEBVizepräsident, Regierungsrat Hans-Peter Wessels, IBA-Präsident, sowie Martin Jann, Geschäftsführer IBA Basel 2020, das gemeinsame Projekt und den geplanten Ablauf vor.

Die politischen Vertreter aus der Grenzregion betonten, dass die IBA Basel 2020 wertvolle Beiträge zu Fragen des Zusammenwachsens und zur Identität dieser Grenzregion leisten könne.

Charles Buttner unterstrich: "Die IBA Basel 2020 ist weit mehr als eine internationale Architekturausstellung, sie hat Teil an einer neuartigen urbanen und kulturellen Dynamik, die die Grenzen überwindet. Durch herausragende Projekte stärkt sie die trinationale Identität und bringt die Bevölkerungen in einem kreativen Prozess zusammen."

Jean Ueberschlag, Präsident des Trinationalen Eurodistricts Basel, des Projektträgers der IBA Basel 2020, fügte hinzu: "Das Projekt IBA Basel 2020 ist wichtig, denn ich bin überzeugt davon, dass sich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiterentwickeln muss, um konkrete Infrastrukturprojekte zustande zu bringen, die ein besseres Funktionieren der trinationalen Agglomeration Basel ermöglichen."

Die IBA ist ein langfristig angelegtes, baukulturelles Instrument zur Planungs-, Stadt- und Regionalpolitik. In den letzten 100 Jahren haben die IBA unter Beweis gestellt, wie sich durch konkrete Projekte erfolgreiche Impulse für die künftige Entwicklung der jeweiligen Region auslösen lassen.

Walter Schneider, Landrat des Landkreises Lörrach, erklärte für die deutschen Partner:

"Die Internationale Bauausstellung hat ihren Ursprung in Deutschland, wo es zum Beispiel mit der IBA Emscher Park im Ruhrgebiet, der IBA See in Ostdeutschland oder der IBA Hamburg erfolgreiche Vorreiter gibt. Ich freue mich, dass wir nun diese Reihe im Trinationalen Eurodistrict Basel gemeinsam fortsetzen können."

Regierungsrat Hans-Peter Wessels betonte die Besonderheit dieser "Ausstellung", bei der die Objekte bis 2020 nach und nach erstellt werden. Gesucht werden konkrete bauliche und gestalterische Projekte, die eine starke grenzüberschreitende Wirkung entfalten.

"Wichtig ist zudem, dass die Projekte eine hohe Qualität ausweisen, Modellcharakter haben und zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region beitragen. Solche Projekte werden mit dem IBA-Label auf Vorschlag eines international zusammengesetzten Kuratoriums ausgezeichnet."

Martin Jann hebt hervor, dass die künftigen IBA-Projekte getreu dem IBA-Motto insbesondere einen Beitrag zum gemeinschaftlichen Nutzen für die gemeinsame Agglomeration leisten und Verbindungen zwischen den Teilräumen und den Menschen herstellen sollen ("Liens et lieux partagés").

Am kommenden Wochenende bieten die IBA-Partner in der trinationalen Region ein vielseitiges und attraktives Programm an, das die IBA Basel 2020 der breiten Öffentlichkeit vorstellt. Höhepunkte sind dabei die IBA-Matinée und die Ausstellung "IBA meets IBA" in Basel, die Kinder-Rallye in Lörrach und Riehen, das Brückenfest in Rheinfelden und die Ausstellung "Utopien und Innovationen" in Saint-Louis.

Die IBA Basel 2020 startet ihre dreijährige Lancierungsphase als INTERREG-Projekt des Trinationalen Eurodistricts Basel. Sie wird von den Gebietskörperschaften in der Agglomeration, von der Europäischen Union und der Schweizerischen Eidgenossenschaft finanziert.

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