Reisetrends 2011 - Ausblick 2012

(PresseBox) (Bottighofen, ) Revolution in Tunesien und Ägypten, Wirtschaftskrise in Griechenland, Diskussion um den Euro. Das prägte das Urlaubsjahr 2011. Die Deutschen beeindruckte dies jedoch wenig. Sie gaben mehr Geld für ihren Urlaub aus, aber verreisten weniger Tage. Dies ergibt eine Auswertung des Reiseportals HolidayCheck.de. Zugrunde liegen die Daten von mehr als 200.000 Buchungen.

Drastisch zurückgegangen sind die Buchungen für Tunesien und Ägypten. Nach Tunesien reisten 26,5 Prozent Urlauber weniger, Ägypten hatte 9,2 Prozent Rückgang zu vermelden. Davon profitierte offenbar Griechenland. Die Zahl der Buchungen schnellte um 24,4 Prozent hoch.

Deutschlands Durchschnittsurlauber gab in diesem Jahr 1130 Euro für eine Pauschalreise aus. Das sind 2,8 Prozent mehr als 2010. Allerdings nimmt er sich weniger Zeit: Die Durchschnittsreisedauer sank von 7,25 auf 6,98 Tage.

Für einen Türkei-Urlaub zahlten Paare 8,1 Prozent mehr. Statt 1216 Euro legten sie im Durchschnitt 1314 Euro hin. Paare mit zwei Kindern investierten für die Türkei 5,4 Prozent mehr und gaben damit durchschnittlich 2474 Euro aus. Bei Spanien lagen die Ausgaben mit 1265 Euro für Paare um 5,8 Prozent, für Familien mit 2305 Euro um 2,5 Prozent höher als in 2010. Für Urlaube in Ägypten dagegen wurde nicht wesentlich mehr ausgegeben als 2010. Offensichtlich profitierten die Urlauber von sinkenden Reisepreisen nach den Revolutionsmonaten. Paare zahlten am Roten Meer mit 1484 Euro 0,7 Prozent, Familien mit 2730 Euro 1,4 Prozent mehr.

Auffallend sind die deutlich geringeren Ausgaben für einen Deutschland-Urlaub mit Kindern. Für Familien wurden die Ferien 6,9 Prozent billiger. Sie gaben durchschnittlich 523 Euro aus.

In 2012 zählen zu den aufsteigenden Reisezielen Bulgarien mit seinen Regionen Goldküste und Sonnenstrand sowie in der Ferne die Malediven. Die meistgebuchten Zielen bleiben aber die Klassiker: Türkische Riviera, Hurghada am Roten Meer und Mallorca. Ein Trend wird auch deutlich: Die Zahl derjenigen, die gleich nach Erscheinen neuer Sommer-Kataloge noch die Frühbucherrabatte bis Jahresende mitnehmen, stieg erneut an.

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