Zweite Forschungsstipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an der Hochschule Osnabrück

Dr. Maria Cecilia Marinelli aus Argentinien forscht im Laborbereich Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit bei Prof. Dr.-Ing. Ulrich Krupp

(PresseBox) (Osnabrück, ) Die Hochschule Osnabrück stärkt ihren Ruf als gute Forschungsadresse - bereits die zweite Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (AvH) forscht an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik in Osnabrück. Dr. Maria Cecilia Marinelli kommt von der Universidad de Rosario aus Argentinien.

"Genau genommen ist Maria Cecilia Marinelli die erste AvH-Stipendiatin bei uns an der Hochschule und arbeitet hier bereits seit 2010. Da sie hervorragende Bedingungen bei uns vorfindet, hat sie ihren Aufenthalt um ein weiteres Jahr verlängert", berichtet Prof. Dr.-Ing. Ulrich Krupp, der sie im Laborbereich Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit betreut.

Marinelli promovierte 2007 bei Prof. Iris Alvarez an der Universidad de Rosario am dortigen Institut für Physik und forscht im Bereich "Ermüdungsverhalten von Duplexstählen" nun in Osnabrück. Die Stipendiatin suchte einen Experten und wurde in Osnabrück fündig - Prof. Krupp publiziert seit Jahren zu dem Thema und betreut eine Reihe von Forschungsarbeiten auf dem Gebiet. Krupp führt seit vielen Jahren einen regen wissenschaftlichen Austausch mit Prof. Alvarez und so ebnete schließlich ein DAAD-Personenaustauschprogramm Maria Cecilia Marinelli den Weg nach Osnabrück.

"Ihr Forschungsvorhaben hier bei uns ist angesiedelt in den Betrachtungen von Mikrorissentwicklungen während der Wechselverformung metallischer Konstruktionswerkstoffe", umreißt Krupp das Forschungsvorhaben der Stipendiatin. Aus dem Projekt ist eine langfristige Kooperation zwischen Deutschland und Argentinien geplant.

Auch eine Integration in ein von Prof. Krupp bearbeitetes Forschungsprojekt im Schwerpunktprogramm "Unendliche Lebensdauer für zyklisch beanspruchte Hochleistungswerkstoffe" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist angedacht.

Maria Cecilia Marinelli fühlt sich sehr wohl in Osnabrück. "Für den nächsten Schritt in meiner beruflichen Entwicklung ist der Forschungsaufenthalt in Deutschland sehr wichtig", meint sie und verweist auf ihre ersten Erfolge bei der Computer-Simulation der Rissausbreitung in Duplexstählen.

Duplexstähle bestehen zu mehr oder weniger gleichen Teilen aus ferritischem und austenitischem Stahl und sind aufgrund ihrer Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit beim Bau von Offshore-Plattformen, im Brückenbau und auch der chemischen Industrie gefragt.

Bis zum Herbst 2012 wird Maria Cecilia Marinelli in Osnabrück leben und arbeiten. Beeindruckt zeigt sie sich von der medizinischen Versorgung in Deutschland. "In Argentinien wird erst nach der Bezahlung gefragt", erzählt sie lachend. Mit dem deutschen Winterwetter kann sie sich allerdings nicht anfreunden. "Es ist sehr ungemütlich", klagt sie. Aber das scheint wirklich das einzig Negative an ihrem Aufenthalt in Osnabrück zu sein.

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