Erste Auszeichnung für das Projektbier "Haster Dunkel"

FH-Studenten erklimmen Siegertreppe des internationalen Brauwettbewerbs in Hamburg

(PresseBox) (Osnabrück, ) Seit einem Semester besteht es offiziell: Das Brauteam "Cool Break" des Studiengangs "Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion" der Fachhochschule Osnabrück. Das Team nahm nun an dem ersten internationalen Brauwettbewerb in Hamburg teil. Vier der sechsköpfigen Osnabrücker Gruppe wurden dabei Zeuge, wie sich ihr mildes, naturtrübes, dunkles "Haster" auch außerhalb der Fachhochschule Osnabrück erfolgreich behaupten konnte.

Organisiert wurde der Wettbewerb von der Braugemeinschaft "Campus Perle" der Technischen Universität Hamburg. Insgesamt meldeten sich zwölf Gruppen aus ganz Deutschland und Irland an. An alle wurde die Mindestanforderung herangetragen, mindestens 5l Bier zu erstellen.

Dieses wurde zur wissenschaftlichen Analyse, in der u.a. Keimzahl und Alkoholgehalt geprüft wurden, abgegeben. Im Anschluss stellte sich jedes Team mit seinem Produkt, mittels selbst entworfenen Plakats und kleinem Entertainmentprogramm, vor. Verkostet wurde das Bier von einer vierköpfigen Experten-Jury.

In die Bewertung flossen neben den Ergebnissen der Analyse auch die Präsentation der Gruppe und die sensorischen Eigenschaften, wie Geschmack und Aussehen, ein. Insgesamt erlangten die Osnabrücker einen guten dritten Platz. Einen Sonderpokal erlangten die Fachhochschüler für das Bier mit dem niedrigsten Alkoholgehalt (4,2% vol). Die zeitintensive Arbeit, die das "Haster Dunkel" mit sich brachte, wurde mit einem zweiten Pokal gewürdigt.

Bereits seit November 2009 besteht in der Fakultät A.u.L. die Möglichkeit, Bier im Dienste der Wissenschaft zu brauen. "Wir wollen lebensmitteltechnische Grundprozesse zeigen, wie Erhitzen, Kühlen, Gären, Fermentieren, Abfüllen und Verpacken. Dies alles sind Prozessschritte, die wir nun aufgrund der Anlage in Haste analytisch und praktisch begleiten können. Gerade das Bier brauen ist ein sehr vielfältiger und komplexer Prozess", so Prof. Dr. Peter Figura, der das Projekt an der Hochschule leitet.

Besonders positiv an dem Projekt ist die Integration betriebswirtschaftlicher Instrumente, welche zur Vermarktung des selbst produzierten Biers beitragen sollen. "Da uns auch die betriebswirtschaftliche Kreativität sehr wichtig ist, haben wir ein Studenten-Team mit der Aufgabe betreut, sich Gedanken über Marketing-Strategien zu machen", so Prof. Figura weiter.

Im September 2011 wird der internationale Wettbewerb in die zweite Runde gehen. Bis dahin bleibt Zeit, um das "Haster Dunkel" zu optimieren und den Osnabrücker Erfolg von 2010 zu verteidigen.

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