Deutsch-chinesische Visionen für das Jahr 2020

Studierende des Fachs Industrial Design der Fachhochschule Osnabrück besuchen mit Prof. Thomas Hofmann die Expo in Shanghai

(PresseBox) (Osnabrück, ) Wie sieht unser Leben in zehn Jahren aus? Welche Produkte und Lebenskonzepte werden den Alltag der Menschen im Jahr 2020 prägen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich zurzeit 20 Studierende des Studiengangs Industrial Design der Fachhochschule Osnabrück. Unter der Leitung von Prof. Thomas Hofmann nehmen Sie am Projekt "00 - 10 - 20 world visions - visions of the world" teil: Sie entwerfen zukunftsorientierte Produkte und Strategien, die sie im Mai im Rahmen einer China-Exkursion in Shanghai vorstellen werden.

"Das gleiche Projekt läuft parallel an der Shanghai University of Engineering Science", erklärt Hofmann. "Im Rahmen der Exkursion werden unsere Studierenden die von Ihnen entwickelten Konzepte mit den Ergebnissen der chinesischen Kommilitonen vergleichen - auf diese Weise können Sie ihre Arbeiten aus einem neuen, interkulturellen Blickwinkel betrachten." Darüber hinaus ist geplant, die Entwürfe der deutschen und chinesischen Studierenden, mit Hilfe der chinesischen Gasthochschule, auf der Expo 2010 zu präsentieren.

Um innovative Ideen für das Jahr 2020 entwickeln zu können, haben die Studierenden der FH Osnabrück viel Zeit in Recherche investiert. So wurden zum Beispiel die Visionen, die auf der Expo 2000 in Hannover vorgestellt wurden, im Hinblick auf die heutige Lebenswirklichkeit untersucht. Basierend auf diesen Ergebnissen sollten die angehenden Designerinnen und Designer Konzepte für das Leben in der Zukunft erstellen - und dabei soziologische, kulturelle, technologische und ökologische Aspekte berücksichtigen. Herausgekommen sind 20 völlig unterschiedliche Ideen, die zum Teil als Produkte zum Teil aber auch als Lebenskonzepte für eine neue Generation verstanden werden können.

Frederik Krol ist einer der jungen Visionäre, die ihre Konzepte in Shanghai vorstellen werden. Seine Idee für 2020: "Zurück zur Natur". Der Designstudent hat eine "Pflanzen-Dose" entworfen, die menschliche Wohnräume grüner werden lässt: Aus dem Behältnis wachsen Pflanzen, die Räume und ganze Häuser überwuchern und den Menschen so wieder mit der Natur in Einklang bringen. "Heute gibt es zahlreiche Umweltprobleme, die aus der Zerstörung durch den Menschen resultieren. Ich glaube, dass im Jahr 2020 viele Menschen an dem Punkt ankommen, wo sie die Natur nicht mehr beherrschen, sondern im Gleichgewicht mit ihr leben wollen.", erklärt der 21jährige.

Thomas Hofmann ist gespannt, wie die chinesischen Gastgeber auf diese und andere Visionen reagieren. "Das Spannende an unserer Exkursion ist, dass die Studierenden aus Shanghai und Osnabrück dieselbe Aufgabenstellung bearbeiten - auf Grund der verschiedenen kulturellen Denkmuster sind aber völlig unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten. Beide Seiten können von diesem Austausch enorm profitieren." sagt der Initiator des Projekts.

Neben der Kooperation mit der Shanghai University of Engineering Science arbeitet die FH Osnabrück auch auf anderen Ebenen eng mit chinesischen Partnerinstitutionen zusammen. Im Rahmen des 'Deutsch-Chinesischen Jahres der Wissenschaft und Bildung' bietet die Fachhochschule noch bis zum 25. Mai die Veranstaltungsreihe 'Länderschwerpunkt China' an. Weitere Informationen unter www.fh-osnabrueck.de/china-veranstaltungen.html

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