Student gründet Übersetzungsplattform

(PresseBox) (Konstanz, ) Robin Bäurle studiert an der Hochschule Konstanz Elektrotechnik und Informationstechnik im fünften Semester. Nun hat er aus dem Studium heraus eine Online-Plattform für Übersetzungen gegründet. In dieser Form gab es ein solches Angebot noch nicht.

Wie kommt ein angehender Elektrotechniker dazu, sich ausgerechnet auf dem Gebiet der Sprachen zu begeben? Hat er selbst eine Ader als Übersetzer? Nein, sagt Bäurle, auf die Idee kam er, als er in seinem Umfeld an der Hochschule immer wieder Kommilitoninnen und Kommilitonen begegnete, die ihr Praxissemester im Ausland machen wollten. "Nicht jede und nicht jeder waren in der Sprache ihres Wunschlandes so firm, dass sie Bewerbungsschreiben an dortige Unternehmen so formulieren konnten, die nicht nur sprachlich, sondern auch semantisch den dort herrschenden Gepflogenheiten entsprachen", sagt er.

Damit war die Idee geboren. Weshalb sollte man nicht deutsche und ausländische Studierende zusammen bringen, um sich sprachlich gegenseitig zu helfen?

Das Ergebnis ist die Übersetzungsplattform drkiwi.com. Dort können Studierende, die eine Übersetzung brauchen, diese ins Netz stellen und definieren, was sie genau brauchen, inklusive Preisvorstellungen. Doch nicht nur das. Sie könne etwa Korrektoren für selbst Verfasstes suchen oder auch Hilfe bei der Verbesserung von Bewerbungen, Anschreiben, Anleitungen oder Angeboten.

Studierende, die ihrerseits ihre Übersetzerfähigkeiten anbieten wollen, können sich ebenso bei drkiwi anmelden - und so mit ihren Sprachkenntnissen Geld verdienen. Findet man zusammen und einigt sich, kann die Sache laufen.

Es können nicht nur Studierende ihre Dienste als Übersetzer bei drkiwi.com anbieten, sondern auch Profis. Dass darunter der Markt für Übersetzungen leiden könnte, glaubt Robin Bäurle nicht. Er hat im Vorfeld mit einschlägigen Firmen gesprochen. Keine zeigte sich beunruhigt durch eine Plattform, wie er sie nun anbietet.

Bäurle als Student bei der Gründung seiner Firma nicht im luftleeren Raum agiert. Professor Thomas Birkhölzer, der ihn im Praxissemester betreut hat, hat die Idee unterstützt. Und Professorin Sharon Zaharka, die an der Hochschule die Fremdsprachenausbildung koordiniert, hat ihn fachlich begleitet.

Lob für sein Projekt erntet Robin Bäurle auch von Hochschulpräsident Kai Handel. Dass ein Elektrotechniker eine Übersetzungsplattform gründe, "zeugt nicht nur von unternehmerischem Geist bereits im Studium, sondern ist auch ein sehr gutes Beispiel für das interdisziplinäre Denken, das unsere Hochschule prägt".

Mehr Informationen über die Online-Übersetzungsplattform unter www.drkiwi.com

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.