Stiftungsprofessur für HTWG Konstanz

(PresseBox) (Konstanz, ) ZF Friedrichshafen stiftet der Hochschule Konstanz eine Professur für elektrische Antriebstechnik für Fahrzeuge. Sie ist in der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik angesiedelt.

Mit der Professur honoriert ZF auch die regionale Ausrichtung der HTWG. Denn die Hochschule kommt mit ihrem praxisorientierten Studienangebot den Bedürfnissen der regionalen Industrie entgegen. Die vielfältigen kooperativen Projekte in der angewandten Forschung sichern den laufenden wissenschaftlichen Austausch zwischen Hochschule und Unternehmen - und der Kenntnisse über Zukunftstrends in Ingenieurberufen. Das nutzt beiden Seiten. HTWG-Präsident Dr. Kai Handel: "Dank unserer traditionell sehr guten Beziehungen zur ZF werden die Studierenden von der neuen Professur profitieren. Vor allem im Bereich des neuen, innovativen Themas Elektromobilität, das in der Automobilindustrie eine immer größere Bedeutung hat. Unser gemeinsames Engagement zur Behebung des Fachkräftemangels trägt Früchte".

Bei ZF sieht man "die Hochschulförderung als langfristiges Engagement", so ZF-Personalvorstand Thomas Sigi. "Bildung wird noch stärker als bisher der Schlüssel zum Erfolg - für die Mitarbeiter ebenso wie für die Unternehmen. Diesen Schlüssel erhält man nicht, indem man einmalig mit dem Füllhorn unterwegs ist. Wer Bildung fördern will, muss dies nachhaltig tun", so Sigi zu den Beweggründen von ZF zur Förderung. Für ZF-Technikvorstand Dr. Michael Paul ist die Bildungsoffensive ein "Bekenntnis zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung in der Bodensee-Region."

Die fachlichen Inhalte, die die künftige Professorin oder der künftige Professor vermitteln wird, passen in der Tat sowohl zum Profil der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik als auch zu ZF. "Die Schwerpunkte Antriebsregelung, Elektrische Antriebstechnik und Leistungselektronik werden künftige Ingenieure befähigen, auf einem der modernsten und zukunftsträchtigsten Gebiete der Fahrzeugindustrie zu arbeiten und sie fügen sich sehr gut in das Profil der Fakultät", sagt Dekan Professor Dr. Werner Kleinhempel. Die Einrichtung der Stiftungsprofessur sei deshalb "die klassische Win-Win-Situation, von der alle Seiten profitieren", stellt auch Präsident Handel fest.

Dass der Getriebehersteller ZF verstärkt auf die Kenntnisse von Elektroingenieuren setzt, entspricht der Entwicklung in der Automobilindustrie hin zu neuen Antriebsformen. Das "zeigt, dass auch im Geschäftsbereich von ZF Ingenieure der Elektrotechnik und Informationstechnik verstärkt gesucht werden, sie ergänzen seit Langem das klassische Maschinenbauprofil bei ZF", meint Professor Dr. Gunter Voigt, Vizepräsident für Forschung an der HTWG. Somit sei auch die Verankerung der Professur in der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik folgerichtig.

Bildtext:

ZF-Technikvorstand Dr. Michael Paul (links) und ZF-Personalvorstand und Vorsitzender des HTWG-Hochschulrates Thomas Sigi (rechts) setzen sich für die Bildungsförderung und den Austausch zwischen Hochschule und Unternehmen ein.

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