Prädikat für die HTWG Konstanz

(PresseBox) (Konstanz, ) Mit dem Prädikat "Total e-quality" wurde die HTWG Konstanz ausgezeichnet. Das Prädikat zeichnet Unternehmen und Institutionen aus, deren Personal- und Organisationspolitik sich an Chancengleichheit orientiert und die das Potenzial von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fördern. Es ist drei Jahre gültig.

Kanzlerin Margit Plahl und Ulrike Krebs, Leiterin des hochschuleigenen Dual Career Service, nahmen die Auszeichnung anlässlich einer Feier in Erfurt in Anwesenheit von Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen, und Eva Maria Roer, Vorstandsvorsitzende von Total e-quality Deutschland, entgegen.

"Die aktive Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Personalgewinnung ist ein wirksames Instrument zur Steigerung der Attraktivität der Hochschule Konstanz", sagt Kanzlerin Margit Plahl zu den Beweggründen zur Bewerbung für das Prädikat. Der Hochschule sei es gelungen, "durch einen internen Auditprozess die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beziehungsweise Studium signifkant zu verbessern. Insbesondere die zielgerichteten Maßnahmen der Familien-Servicestelle und die Dual Career Couple-Beratung haben entscheidend zum Prädikatserfolg beigetragen."

Das Prädikat des Vereins "Total E-Quality Deutschland e. V." wird schon seit 1996 vergeben. Entscheidendes Kriterium ist, "dass die Organisationen einen erfolgreichen Konsens zwischen wirtschaftlichen Belangen und den Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mittels geeigneter Personalstrategien zur Umsetzung von Chancengleichheit erzielen", so die Begründung der unabhängigen Jury.

Im Falle der HTWG Konstanz wurde ihr Gesamtkonzept mit Fokus auf eine Chancengleichheitspolitik im Sinne einer Gender-Mainstreaming-Strategie beurteilt. Ferner bereits realisierte Maßnahmen und innovative Aktivitäten in den einzelnen Aktionsfeldern, die ziel- und ergebnisorientiert angelegt sein mussten. Die in der Total E-Quality-Bewerbung dargestellten Gleichstellungsaktivitäten und -ziele der Hochschule Konstanz wurden bereits im Rahmen eines neuen Gleichstellungskonzeptes identifiziert und fixiert und im Chancengleichheitsplan festgeschrieben. Nun gilt es, die dort beschriebenen Ziele und Maßnahmen fristgerecht zu erreichen und umzusetzen.

Ulrike Krebs hat den Total E-Quality-Selbstreflexionsprozess der Hochschule Konstanz koordiniert und dokumentiert - in enger Abstimmung mit Professorin Dr. Beate Bergé, Hochschulrätin und bis 2009 langjährige Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule, mit Kanzlerin Margit Plahl, mit der Gleichstellungsbeauftragten Professorin Myriam Gautschi, mit der Beauftragten für Chancengleichheit Dinah Mayer und mit ihrer Vorgängerin Anneliese Merk. Der Prozess durchleuchtete die Bereiche Personalbeschaffung und Stellenbesetzung, Karriere- und Personalentwicklung, Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familienverantwortung, institutionalisierte Gleichstellungspolitik, Planungs- und Steuerungsinstrumente in der Organisationsentwicklung, Organisationskultur sowie Forschung, Lehre und Studium.Dazu kam eine Bestandsaufnahme und statistische Auswertung zur aktuellen Beschäftigungssituation an der Hochschule. Umfassend ergänzt wurden alle Angaben durch die Sammlung von Belegen, Daten, Statistiken, Informationen aus allen Bereichen der Hochschule.

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