Großer Tag für die Elektrotechnik an der HTWG. Mit einer großen Firmenmesse und dem traditionellen Festakt feierte die Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik ihre Absolventen

(PresseBox) (Konstanz, ) Man spürt den Wirtschaftsaufschwung auch in der Elektrotechnik-Branche: 25 Unternehmen, vom Mittelständler bis zum Global Player, warben an der Hochschule Konstanz für Nachwuchs. Viele Studierende drängten sich um die Stände und viele berichteten von intensiven Gesprächen. Manche hatten danach auch eine Anstellung in Aussicht. Dass die Unternehmen verstärkt Nachwuchs suchen war auch daran erkennbar, dass mehr an der Messe teilnehmen wollten, als Platz vorgesehen war. Das berichtet Organisator Professor Dr. Thomas Birkhölzer. Ein weiteres Anzeichen für die Suche nach praxisnah ausgebildetem Nachwuchs: etliche Firmen buchten bereits einen Standplatz für den Elektrotechniktag 2011.

Am Abend gab es einen Festakt der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik für die Absolventen. Dekan Professor Dr. Werner Kleinhempel begrüßte die Gäste im Namen der Fakultät, Professorin Dr. Andrea Steinhilber, Vizepräsidentin für Lehre und Qualitätssicherung, sprach Grußworte der Hochschulleitung. Den anschließenden Festvortrag hielt Dr. Edgar Krahn, Director Business Development, Subsystems, Equipment and Operations bei der EADS, zum Thema "Elektronik - der Schlüssel für hoch zuverlässige Raumfahrtsysteme". Dr. Krahn ist auch Mitglied des HTWG-Kuratoriums. Ihm folgte Absolvent Julius Bosch, der die Studienzeit des Jahrgangs Revue passieren ließ.

Ohne Zweifel war die Überreichung der Urkunden an die 54 Absolventinnen und Absolventen durch die Studiendekane Professor Dr. Harald Gebhard und Professor Dr. Richard Leiner der Höhepunkt des Abends. Unter dem Applaus ihrer Angehörigen und Freunde nahmen sie die Bestätigung ihres erfolgreich abgeschlossenen Studiums entgegen. Schließlich wurden die Besten der Besten für ihre besonderen Studienleistungen mit Preisen ausgezeichnet.

Preise für die Besten
VDE-Leistungspreis

Den "VDE-Leistungspreis Elektrotechnik und Informationstechnik" erhielt Alexander Baumann. Laudator Professor Dr. Johannes Reuter bescheinigte Baumann eine "besondere ingenieurwissenschaftliche Leistung" bei der Abfassung seiner Abschlussarbeit. Er habe "durch eine innovative Herangehensweise und eine bemerkenswerte technische Idee" einem Unternehmen, in dem er heute übrigens arbeitet, einen konkreten Nutzen erbracht. An der Realisierung der Idee war ein von der Firma beauftragtes Forschungsinstitut im Vorfeld gescheitert. Professor Reuter verschwieg nicht, dass er selbst bezüglich der Machbarkeit skeptisch gewesen sei, als der Preisträger das Thema der Abschlussarbeit vorgeschlagen habe. Doch die Skepsis "wich im Laufe der Zeit einer immer deutlicher werdenden Anerkennung und Begeisterung".

MLP-Leistungspreis

Mit dem "MLP-Leistungspreis Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik" wurde Absolvent Andreas Enns ausgezeichnet. Seine Bachelorarbeit, eine Marktanalyse zur Rückverfolgung von Getreide, eine "breit gefächerte, weit in die Zukunft reichende Aufgabe", bezeichnete Laudator Professor Dr. Wilhelm Fromm als "bravourös gemeistert". Denn die Rückverfolgung der Wege, die Getreide von seiner Pflanzung bis zur Lagerung und Verarbeitung zurückgelegt hat, ist immer noch nicht leicht zu bewerkstelligen und eine geeignete Methode fehlte bisher. Doch die EU hat in einer Verordnung das Ziel vorgegeben, die Gesundheit von Menschen und Verbraucherinteressen durch Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln zu schützen. Auf Basis dieser Verordnung hat Preisträger Enns seine Arbeit verfasst. Derzeit absolviert Enns ein Masterstudium an der HTWG, in dem er an dem Thema weiter forscht.

IAV-Preis

Sebastian Otte hat, wie seine beiden Kommilitonen auch, seine Abschlussarbeit in einem Unternehmen durchgeführt. Er hat sich mit LED-Beleuchtungen in Flugzeugen auseinandergesetzt, genauer mit deren Farbmischalgorithmen. Dafür erhielt er den "IAV-Preis" der Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr. Laudator Professor Dr. Wolfgang Skupin meinte, das Ergebnis der Arbeit Ottes erscheine zwar auf den ersten Blick "unspektakulär", das Ergebnis sei aber "ungeheuer effektiv". Sein "unerschrockenes Herangehen an Problemstellungen und seine große Begeisterungsfähigkeit hätten ein Ergebnis hervorgebracht, das "vielversprechend und ein gute Basis für die weitere Produktentwicklung" sei.

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