Bergedorfer Schülerinnen beim Wettbewerb "Jugend forscht" auf Bundesebene erfolgreich

Gotja Schaffrath und Dagny Ullmann belegen bei "Jugend forscht" auf Bundesebene den dritten Preis in der Sparte Chemie/ Neues Gerät zur Direktmessung krebserregender Schadstoffe in Gewässern entstand im Rahmen eines DFG-Projektes von Betreuerin Prof. Gesi

(PresseBox) (Hamburg, ) Die beiden Schülerinnen Gotja Schaffrath (18) und Dagny Ullmann (19) vom Hansa-Gymnasium Bergedorf belegten in der Sparte Chemie den 3. Platz. Damit verbunden ist für die beiden von Prof. Gesine Witt von der Fakultät Life Sciences der HAW Hamburg betreuten Schülerinnen eine Einladung zum Empfang durch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Außerdem gehörte das Projekt der beiden Schülerinnen zu den vier ausgewählten Projekten, die ihre Ergebnisse anlässlich der Siegerehrung in der Philharmonie Essen Bundesbildungsministerin Annette Schavan vorstellen konnten.

Beim Wettbewerb "Jugend forscht 2010" waren die Hamburgerinnen mit einem neuentwickelten Gerät zur Direktmessung krebserregender Schadstoffe in Gewässern mittels Glasfasern angetreten. Hiermit lassen sich Schadstoffkonzentrationen, die Würmer oder Muscheln im Sediment aufnehmen, direkt vor Ort messen. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Verfahren: Die Daten sind genauer und die Erfassung kostengünstiger, da Transport, Lagerung und Aufbereitung der Proben im Labor überflüssig werden. Die Schadstoffmessung gewinnt infolge des Klimawandels an Bedeutung. Denn durch die zu erwartende Erhöhung der Temperatur von Gewässern können sich krebserre­gen­de Schadstoffe leichter im Sediment-Porenwasser lösen. Da Würmer diese Schadstoffe mit der Nahrung aus dem Sediment aufnehmen und anschließend von Fischen gefres­sen werden, gelangt der Schadstoff am Ende direkt auf den Teller des Menschen.

Die Idee zum diesjährigen Wettbewerbsbeitrag entstand im Rahmen eines DFG-Projektes von Prof. Gesine Witt, in das die beiden Schülerinnen integriert sind. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Team unter Betreuung von Professorin Witt bei "Jugend forscht" mitgemacht, die Teilnahme am Bundeswettbewerb aber knapp verpasst. In diesem Jahr setzten sie sich sowohl beim Regionalwettbewerb in Hamburg Süd als auch beim Landeswettbewerb Hamburg durch. Mit ihrem Projekt werden Gotja Schaffrath und Dagny Ullmann nun auch auf internationaler Ebene ins Rennen gehen. Auf Einladung des Stockholm International Water Institute und des Ernst Sobotha Vereins nehmen sie am Stockholm Junior Water Prize vom 5. bis zum 11. September 2010 teil.

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