Wertvolle Industriekontakte - modernste Ausrüstung für Elektrotechnik-Labor

Firmen stellen Mikrocomputer-Ausrüstung im Wert von 55.000 € zur Verfügung / Praxisorientierung verbessert

(PresseBox) (Rosenheim, ) "Dann kennen Rosenheimer Elektrotechnik-Studenten bereits das Equipment, mit dem unsere Ingenieure täglich arbeiten", kommentierte beim letzten Treffen der EIT-Industriebeiratsarbeitsgruppe Walter Kuffner, Leiter der Entwicklung für Fahrerassistenz, Karosserieelektronik und Bordnetz im Bereich Elektrik/Elektronik bei BMW, die neue Ausrüstung des Labors für Mikrocomputertechnik.

Aus einem Praxissemester des Laborleiters Prof. Dr.-Ing. Birger Mysliwetz bei der Firma Freescale Semiconductor hatte sich die Mitgliedschaft des Studiengangs Elektro- und Informationstechnik (EIT) im Freescale-University-Program ergeben. Hierüber erhielt das Labor für Mikrocomputertechnik hochmoderne automotive Microcontroller-Evaluationssysteme und, fast noch wichtiger, hat freien Zugang zum technischen Support des Halbleiterherstellers. Ein daraus folgender Kontakt führte dazu, daß die Firma Lauterbach Datentechnik GmbH, Weltmarktführer für Embedded Software Entwicklungswerkzeuge, modernste sogenannte Debugsysteme für neun Studentenarbeitsplätze im Wert von über 50.000 € zur Verfügung stellte. Darüber hinaus spendete die Firma ST Microelectronics, langjähriges Mitglied im Industriebeirat des Studiengangs, 16 Microcontroller-Evaluationsboards auf Basis eines hochmodernen, stromsparenden ARM-Prozessors, wie er z.B. in praktisch allen heutigen Handys eingesetzt wird.

Aus Sicht von Prof. Dr.-Ing. Birger Mysliwetz ein Musterbeispiel einer Win-Win-Beziehung zwischen Hochschule und Industrie. Gute Industriekontakte zahlen sich eben aus - für alle Beteiligten. "Damit ist das Labor fachlich und gerätetechnisch auf einem hochaktuellen Stand. Die Umsetzung dieser neuen Möglichkeiten für die Lehre, insbesondere die Umstellung der Praktika wird jedoch noch einigen Aufwand erfordern", so Prof. Dr.-Ing. Birger Mysliwetz, da die meisten Programmierbeispiele als auch die zugehörige Dokumentation für die Studenten völlig neu erstellt werden müssen. Die vorlesungsfreie Zeit in der kommenden Sommerpause wird dafür sicher gut genutzt werden.

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