Hochschule Rosenheim erhält erneut Förderung im Rahmen des "Qualitätspakt Lehre"

Sechs bayerische Hochschulen mit Verbundantrag Hochschuldidaktik für MINT-Fächer erfolgreich

(PresseBox) (Rosenheim, ) Die Attraktivität der MINT-Studiengänge erhöhen und die Abbrecherquoten in diesen Studiengängen senken - das sind die Ziele der Hochschulen Amberg-Weiden, Augsburg, München, Nürnberg, Rosenheim und Wiehenstephan-Triesdorf sowie des DiZ und des Bayerischen Staatsinstituts für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF). Das Projekt "HD MINT - Hochschuldidaktik für die MINT-Fächer" dient der Verbesserung des Lernens und der Studierbarkeit in den naturwissenschaftlichen und Ingenieurstudiengängen. Unter der Leitung der federführenden Hochschule Rosenheim und mit wissenschaftlicher Begleitung durch das Zentrum für Hochschuldidaktik (DiZ) werden an den beteiligten Hochschulen interdisziplinäre Arbeitsteams aus Wissenschaftler Innen und HochschuldidaktikerInnen eingerichtet. Im Rahmen des "Qualitätspakt Lehre" des Bundes und der Länder wird das Projekt bis 2016 mit insgesamt 5,5 Millionen Euro gefördert. Nach der Förderung des Projekts "Rosenheimer Netzwerk für Beratung" in der ersten Ausschreibungsrunde ist Hochschule Rosenheim bereits zum zweiten Mal erfolgreich.

Prof. Dr. Eckhard Lachmann, an der Hochschule Rosenheim Vizepräsident für Studium & Lehre, ist überzeugt: "Das "Kerngeschäft" unserer Dozentinnen und Dozenten erfährt durch das nun bewilligte Projekt wertvolle Unterstützung und der Stellenwert der Didaktik gewinnt an der Hochschule weiter an Bedeutung. Das Programm knüpft an bestehende Fördermaßnahmen zur Qualität in Lehre und Studium an der Hochschule an und ergänzt diese sinnvoll."

Die fachlichen Schwerpunkte setzt die Hochschule Rosenheim in den Fachrichtungen Mathematik und Physik. Professoren dieser Fächer werden von den interdisziplinären Arbeitsteams dabei unterstützt, ihre Lehrveranstaltungen unter didaktischen Gesichtspunkten zu optimieren.

Stichworte sind hierbei lernerzentrierte Unterrichtsformen wie Peer Instruction, Problem Based Learning oder forschendes Lernen.

Gleichzeitig untersuchen die neuen wissenschaftlichen Mitarbeiter die Abläufe zu Studienbeginn und passen diese an die Bedürfnisse der Studierenden besser an. Damit sollen vor allem die bisher hohen Abbrecherquoten in diesen Studiengängen vermindert, aber auch die Attraktivität der MINT-Studiengänge erhöht werden. Das Bayerische Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung (IHF) führt begleitend empirische Untersuchungen und Befragungen durch. Auch durch die Vernetzung und Kooperation mit anderen Hochschulen werden die Lehr- und Lehrmethoden in den MINT-Fächern nachhaltig verbessert werden.

Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Rosenheim

Die Hochschule Rosenheim verbindet als wichtigste Bildungsstätte Südostbayerns ein regionales Profil mit internationalem Renommee. Ihre Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Gestaltung. Sieben Fakultäten bieten in 23 Studiengängen eine anwendungs- und praxisbezogene Ausbidung an. Die rund 4.800 Studierenden profitieren von einer hervorragenden technischen Ausstattung der Werkstätten und Laboratorien, der intensiven persönlichen Betreuung und einer anspruchsvollen Lehre, die ihnen überdurchschnittlich gute Karriereperspektiven eröffnet. Im Wintersemester 2011/12 nehmen rund 140 Professoren Aufgaben in Forschung und Lehre wahr.

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